Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Der höchste dieser Elvaser Köpfe ist als Vogeltenne bekannt, und weil sich dort eine offensichtlich größere Menge an geschmolzenem Gestein befand, hielt man den Hügel vor etwa 100 Jahren für einen erloschenen kleinen Vulkan. Dort sei es, so wurde vermutet, am Ende der Eiszeit vor rund 10.000 Jahren noch einmal zu einer Lavaeruption gekommen.<BR /><BR />Doch genauere Untersuchungen des Hügels und der Gesteinsschlacken führten schon bald zur Erkenntnis, dass es sich um Mauerreste einer ausgedehnten bronzezeitlichen Siedlung – einer sogenannten Wallburg – handelte, die durch starke Brandeinwirkung zu den genannten Gesteinsschlacken verschmolzen waren. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288026_image" /></div> <BR /><BR />Diese Schlacken sind zwar verschwunden (sie sollen für die Herstellung von Weihnachtskrippen beliebt gewesen sein), zu den heute noch sichtbaren Zeugnissen der einstigen Wallburg gehören hier und auf dem nahen Guggenhausbühel aber mehrere Gesteinswälle, eine verdächtige runde Mulde, eine Hangterrasse mit einem Schalenstein sowie ein vermuteter Brandopferplatz.<BR /><BR />Diese freilich nur spärlichen, bei flüchtigem Vorbeigehen kaum auffallenden Urzeitspuren lernen wir bei unserer Wanderung kennen, bei der wir am Südhang zum Guggenhausbühel und zum Kulminationspunkt der Vogeltenne aufsteigen, um dort den Mauerwall kennenzulernen, auf dem sich einst die zu Schlacken geschmolzenen Steine fanden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288029_image" /></div> <BR /><BR />Dann wandern wir gemütlich durch ebenen Föhrenwald und durch eine ausgedehnte Wiese über den langgezogenen Höhenrücken und machen von einer Weggabel aus noch einen kurzen Abstecher zu einer nahen Wolfsgrube.<BR /><BR />Nachdem wir also zum erwähnten Guggenhausbühel aufgestiegen und dem Höhenrücken, vorbei an der Wallburg Vogeltenne, ein Stück nordwärts gefolgt sind, führt uns der Abstieg auf der Westseite des Kammes teils auf einfachem Waldpfad, teils auf breiteren Wegen und ein kurzes Stück auch der Straße nach wieder zurück nach Elvas.<BR /><BR /><embed id="dtext86-73925342_gallery" /><h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1288032_image" /></div> <BR /><BR /><b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Brixen oder Schabs nach Elvas (824 m; Parkplatz nahe der Kirche). Von da zunächst auf dem Pinatzweg kurz südwärts, dann aber beim Maratscherhof links ab, auf dem Fleckweg hinüber zu Häusern, auf dem ungeteerten Flurweg weiter (ein links abzweigendes Sträßchen und ein breiter Waldweg bleiben unberücksichtigt!) und dann auf einem einfachen, unmarkierten Fußpfad am Waldhang empor zum flachen Guggenhausbühel. Nun auf breitem Weg nahezu eben nordwärts und links weglos mit wenigen Schritten hinan zur Kuppe Vogeltenne (928 m), wo einst die erwähnten, heute verschwundenen Gesteinsschlacken entdeckt wurden. Dann zurück auf den breiten Weg, nordwärts durch Wald und durch eine große Wiese nahezu eben weiter bis zu Wegteilung (etwas weiter nördlich eine Wolfsgrube), hier dem Schild „Elvas“ folgend auf markiertem Waldsteig und breitem Hohlweg westseitig hinunter zur Autostraße, ein Stück dieser entlang und dann auf Weg 10 nahezu eben hinaus nach Elvas (ab Vogeltenne ca. 1 Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 100 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 1 1/2 – 2 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Bei trockenen Wegverhältnissen problemlose Rundwanderung.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 030 (Brixen – Villnössertal)<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>