In Slawjansk selbst wurden am Samstag weiterhin 13 Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) festgehalten. Die am Sitz der Sicherheitskräfte festgehaltenen OSZE-Mitglieder würden nur im Austausch gegen eigene Gefangene freigelassen, sagte der Milizenführer Denis Puschilin. „Sie sind im Gefängnis. Es sind NATO-Offiziere“, sagte zudem der Milizenführer in Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarew. Sie seien „ohne unsere Erlaubnis auf unser Territorium gekommen“. Zuvor hatte er die Gruppe als „Kriegsgefangene“ bezeichnet.Russland will sich einem Agenturbericht zufolge für die Freilassung der in der Ostukraine gefangengenommenen OSZE-Beobachter einsetzen. „Wir sind der Meinung, dass diese Menschen so bald wie möglich freikommen müssen“, sagte der russische OSZE-Botschafter Andrej Kelin am Samstag der Nachrichtenagentur Itar-Tass zufolge. Als OSZE-Mitglied werde sein Land alle nötigen Schritte einleiten.