Asarow soll sich unbestätigten Informationen zufolge in Österreich aufhalten.„Asarow, aber auch Kljujew tragen die Verantwortung für die Menschenrechtsverletzungen, Korruption und nachgewiesene Geldwäsche. Beide gehören in Verwahrung genommen und vor Gericht gestellt, ihre Konten in der EU gehören gesperrt und ihre Firmen geschlossen“, forderte Grytsenko im Mauermuseum („Haus am Checkpoint Charlie“).Die Menschen in der Ukraine benötigten ein solches Signal. Niemand dürfe sich mit unterschlagenem Geld ungestraft in den Westen absetzen können.Die Opposition wirft Asarow vor, in Österreich untertauchen zu wollen. Von hier aus wolle dessen Familie ihre verschachtelten Firmen-Imperien und ein riesiges Vermögen verwalten.„Die Ukraine ist nicht Russland oder Weißrussland“, so der Ex- Verteidigungsminister vor Journalisten weiter, „sondern verfolgt gleiche Werte und Grundrechte für seine Bürger wie die Europäische Union.“Asarow war vor rund einer Woche auf Druck der Opposition zurückgetreten und setzte sich laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ nach Österreich ab.Es wurden Vorwürfe der ukrainischen Opposition laut, dass Asarow und andere Politiker wie Sergej Kljujew, Parlamentsabgeordneter für Janukowitschs Partei, sowie sein Bruder Andrej Kljujew, Ex-Vizepremier und Chef der Präsidialverwaltung, durch Korruption angehäuften Reichtum im Ausland, auch in Österreich, reinwaschen. apa