Sonntag, 26. Februar 2017

Ultimatum endet: 70-Jähriger erwartet sein Schicksal auf Philippinen

Das Schicksal eines auf den Philippinen entführten deutschen Seglers war nach Ablauf eines Ultimatums am Sonntag zunächst unbekannt. Die Terrororganisation Abu Sayyaf hatte mit der Ermordung des Deutschen gedroht, wenn sie nicht bis Sonntag, 08.00 Uhr MEZ, ein Lösegeld in Höhe von 30 Millionen Pesos (rund 570 000 Euro) erhält.

Nachdem das Lösegeld bis zum Ablauf des Ultimatums nicht bezahlt wurde, wartet ein 70-Jähriger Segler aus Deutschland auf den Philippinen sein Schicksal.
Nachdem das Lösegeld bis zum Ablauf des Ultimatums nicht bezahlt wurde, wartet ein 70-Jähriger Segler aus Deutschland auf den Philippinen sein Schicksal. - Foto: © shutterstock

Der 70-Jährige war vor knapp vier Monaten entführt worden. Er wird auf der Insel Jolo festgehalten. Seine Frau war bei der Entführung erschossen worden. Das philippinische Militär betonte, es sei nichts über eine mögliche Lösegeldzahlung bekannt.

Kurz vor Ablauf der Frist hatte die philippinische Luftwaffe trotz der Gefahr für die Geisel Verstecke der Terrorgruppe angegriffen. Wie ein Militärsprecher mitteilte, bereiteten Bodentruppen auch eine Offensive auf Jolo vor. Der deutsche Segler hatte am 14. Februar in einer Videobotschaft um Hilfe gefleht.

dpa

stol