Tägliche kämen neue Flüchtlinge innerhalb der Ukraine hinzu. Die Organisation arbeite zusammen mit ihren Partnern und lokalen Behörden an einer Bedarfsanalyse, um den Vertriebenen konkrete Hilfe leisten zu können, wo dies nötig sei.Dies beinhalte bislang rechtliche Unterstützung sowie finanzielle Zuschüsse für rund 2000 Menschen und die Bereitstellung besserer Unterkünfte für 50 Familien. Die meisten Vertriebenen gehören der Volksgruppe der Krim-Tartaren an. Die Fluchtbewegungen in der Ukraine haben Mitte März vor dem Referendum auf der Halbinsel Krim begonnen, das zu einem Anschluss an Russland führte.Viele der Menschen seien bereits zum zweiten Mal auf der Flucht, berichtete das UNHCR. Nachdem sie zunächst ihre Heimat auf der Krim verlassen hätten, seien sie nun aus der Ostukraine vor russischen Separatisten geflohen. Die lokalen Behörden berichteten, dass nach den Krim-Tataren nun immer mehr Ukrainer sowie auch Russen und gemischte Familien als Vertriebene registriert würden.dpa