Die überwiegend christlichen Schülerinnen waren im April 2014 von den sunnitischen Fundamentalisten der Boko Haram aus dem Ort Chibok verschleppt worden. Boko Haram ist für das Verschwinden Tausender junger Frauen und Mädchen verantwortlich. Sie werden sexuell missbraucht, zwangsverheiratet und zu Selbstmordanschlägen eingesetzt.Angebot für missbrauchte Mädchen zu gering Fehlender Zugang zum Stand der Ermittlungen steigere das Leid der Familien zusätzlich, erklärte die UN am Dienstag in Genf. Gefangenen, denen die Flucht aus der Gewalt der Terroristen gelungen sei, müssten außerdem besser versorgt werden. Die Angebote für sexuell missbrauchte Mädchen seien bislang viel zu gering.Die UN appellierten an die Terroristen, die Mädchen und Hunderte weitere entführte Zivilisten freizulassen. Die Extremisten terrorisieren den Nordosten Nigerias und die angrenzenden Gebiete der Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad.Mindestens 14.000 Tote seit 2009 Die Islamisten wollen dort einen sogenannten Gottesstaat errichten. Durch Anschläge der Gruppe starben seit 2009 mindestens 14 000 Menschen.dpa