„Die Ablehnung von Homosexualität durch einige Menschen kann niemals die Verletzung fundamentaler Menschenrechte anderer rechtfertigen“, erklärte Pillay am Montag in Genf.Ugandas Präsident Yoweri Museveni hatte am selben Tag ein Gesetz zur schärferen Verfolgung Homosexueller unterzeichnet. Es sieht lange Gefängnisstrafen für Schwule und Lesben vor.Auch wer Homosexuellen beisteht, wird bestraftAuch wer Homosexuellen beisteht, riskiert Strafen. „Dieses Gesetz institutionalisiert Diskriminierung“, kritisierte Pillay. „Und es ermutigt zu Schikanen und Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung.“Das Gesetz sei zudem derart weit gefasst, dass es zu Machtmissbrauch sowie zu Denunzierungen selbst von Menschen einlade, die gar nicht homosexuell seien. Es verletze zahlreiche Menschenrechte, darunter die Rechte auf Freiheit von Diskriminierung, auf Privatsphäre und Meinungsfreiheit. Zudem werde sich das Gesetz negativ auf die Bemühungen zur Eindämmung von HIV und Aids auswirken, warnte Pillay.