Montag, 05. März 2018

UN-Menschenrechtsrat verlangt Untersuchung zu Ost-Ghuta

Der UN-Menschenrechtsrat hat eine dringende Untersuchung der jüngsten Angriffe und Bombardierungen in der belagerten Rebellenregion Ost-Ghuta in Syrien verlangt. Der Rat verabschiedete bei 14 Enthaltungen mit 29 zu 4 Stimmen am Montag eine entsprechende Resolution. Diejenigen, die Menschenrechte verletzt hätten, müssten zur Rechenschaft gezogen werden, verlangte der Rat.

Der UN-Menschenrechtsrat hat eine dringende Untersuchung der jüngsten Angriffe und Bombardierungen in der belagerten Rebellenregion Ost-Ghuta in Syrien verlangt.
Der UN-Menschenrechtsrat hat eine dringende Untersuchung der jüngsten Angriffe und Bombardierungen in der belagerten Rebellenregion Ost-Ghuta in Syrien verlangt. - Foto: © shutterstock

Er verurteilte die Bombardierung der in Ost-Ghuta eingeschlossenen rund 400.000 Zivilisten und den nach Angaben von Menschenrechtlern erfolgten Einsatz von Chemiewaffen. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, hatte die endlosen Bombardierungen und Raketenangriffe auf Zivilisten in Ost-Ghuta zum Auftakt der Debatte als mögliche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet.

Der UN-Menschenrechtsrat besteht aus 47 Ländern, die für je 3 Jahre gewählt werden und über die Einhaltung der Menschenrechte weltweit wachen sollen. Er tagt 3 Mal im Jahr für mehrere Wochen.

dpa

stol