So schön es ist, unterm Dach zu wohnen, im Sommer kann es unerträglich heiß werden. Zum einen wegen mangelnder Dämmung, zum anderen wegen ungenügend isolierter Dachfenster. Das lässt sich beheben, aber nur bedingt ohne großen Umbau.<BR /><BR />Denn den größten Effekt auf das Klima im Dachgeschoss hat die Dämmung des Dachs. Diese immense Wirkung, kommt zustande, weil es sich um eine große Fläche handelt. <BR /><BR />Dachfläche und Fenster bilden ein Gesamtsystem und sind als solches zu betrachten. Aber: Wenn von schlecht gedämmten Komponenten, dem Dach und dem Fenster, nur der kleinere Teil verbessert wird, hat das keine nennenswerten Auswirkungen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="913705_image" /></div> <h3> Außen- oder Innendämmung</h3>Diese Maßnahme lässt sich nicht so einfach nebenbei machen. Man muss entweder von innen das Dach besser isolieren– oder man bringt eine Außendämmung an, die aber auch das Dach in Mitleidenschaft zieht. <BR /><BR />Experten empfehlen zwar die Außendämmung, aber auch am besten in Kombination mit Instandsetzungsarbeiten des Daches selbst oder gar dessen Erneuerung. Dann ist es oft die einfachste und kostengünstigste Variante.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="913708_image" /></div> <h3> Sonnenschutz als schnelle Lösung</h3>Zweites Einfallstor für die Sommerhitze sind die Dachfenster. Hier kann man bis zu einem gewissen Grad Bauarbeiten sogar vermeiden. Denn es gibt Sonnenschutz-Lösungen für die Fenster, die von innen oder von außen einfach mit ein paar Schrauben angebracht werden können. <BR /><BR />Innen liegender Sonnenschutz in Form von Markisen, Rollos oder Stoffbespannungen kann einen Teil der Hitze abhalten. Es ist aber wesentlich effizienter, wenn Rollläden oder Markisen außen am Fenster angebracht werden, damit die Wärme erst gar nicht in den Raum kommt. Mit ihnen wird dann meistens der Raum abgedunkelt. Es gibt aber auch außen einklippbare Sonnenschutzgewebe, die zwar die Sonnenwärme stark gefiltert durchlassen, den Einfall des Tageslichts aber nur minimal mindern. <h3> Sonnenschutzgläser</h3>Die Alternative ist der Einbau von Sonnenschutzgläsern, die auf dem Glas bis zu 80 Prozent der Sonnenenergie vom Innenraum abhalten. Dafür sorgt eine sehr dünne Metallbeschichtung, die aber nicht etwa mit einer selbst aufgeklebten Folie zu vergleichen ist. <BR /><BR />Diese Beschichtung verringert den g-Wert – den sogenannten Gesamtenergie-Durchlassgrad, mit dem man beim Kauf konfrontiert wird und der möglichst gering sein sollte.<BR /><BR />Dabei bleibt die Lichtdurchlässigkeit hoch und die Gläser sind farbneutral. Trotzdem ist es ratsam, beim Einsetzen von diesen Sonnenschutzfenstern auch direkt einen passenden außen liegenden Sonnenschutz wie Markise oder Rollo einzuplanen, um die beste Wirkung zu erzielen. <h3> Profis müssen sauber arbeiten</h3>Aber weder der Einbau der Fenster noch die Dachdämmung sind Arbeiten für Heimwerker. Selbst kleine Fehler können das erhoffte Ergebnis zunichtemachen und sogar gravierende Folgen für das Gebäude haben. <BR />So darf die Hülle keine Lücken aufweisen, und gerade die Anschlusspunkte einer Dachdämmung an die Giebel, an die Traufe und an das Mauerwerk müssen gut gearbeitet sein. Denn Lücken in der Dämmung sind Wärmebrücken, an denen es zu Feuchteschäden und in der Folge zu Schimmelbildung kommen kann. <BR />