Die zunehmende Zahl getöteter und verletzter Zivilisten „deutet darauf hin, dass die Angriffe unzureichend vorbereitet gewesen sein könnten“, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra'ad al-Hussein, am Freitag.Er verwies auf die jüngsten Angriffe gegen Ziele der Extremisten-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) in Deir-es-Sor und Al-Raqqa. Dabei waren insgesamt mindestens 80 Zivilisten ums Leben gekommen. Der IS habe Zivilisten hingerichtet.Am Freitag berichtete die in Großbritannien ansässige „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ von einem neuen Luftangriff, bei dem mindestens 80 Zivilisten getötet worden seien. Er habe Zielen in der vom IS gehaltenen Stadt Al-Mayadin (Majadin) gegolten und sei am Donnerstagabend ausgeführt worden.Ein Sprecher der von den USA angeführten Anti-IS-Allianz erklärte, Flugzeuge des Bündnisses hätten am Mittwoch und Donnerstag Ziele nahe Al-Mayadin bombardiert. Die Ergebnisse würden ausgewertet. Man versuche, zivile Opfer zu vermeiden und überprüfe entsprechende Berichte.apa/dpa