Dienstag, 30. August 2016

Unterland: "Peripherie wird weiter ausgehöhlt"

Die Peripherie, also die ländlichen Gegenden, werden immer weiter ausgehöhlt statt gestärkt, darauf macht die Bezirksgruppe Unterland/Überetsch der Süd-Tiroler Freiheit aufmerksam. Mit Ende des Monats wird im Unterlandler Hauptort Neumarkt der Bezirkssitz des Fürsorgeinstituts NISF/INPS schließen. Schon im letzten Jahr wurden Postämter bei Leifers und Neumarkt dichtgemacht.

Mit Ende des Monats wird im Unterlandler Hauptort Neumarkt der Bezirkssitz des Fürsorgeinstituts NISF/INPS schließen.
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Mit Ende des Monats wird im Unterlandler Hauptort Neumarkt der Bezirkssitz des Fürsorgeinstituts NISF/INPS schließen.

Werner Thaler, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit im Unterland/Überetsch und Gemeinderat in Montan bedauert, dass nach den Postämtern von Steinmannwald und Laag mit dem Bezirksbüro des NISF die nächste Behörde innerhalb kürzester Zeit abwandert: „Da das Fürsorgeinstitut auch für viele Belange in Zusammenhang mit der Pension da ist, wird sie viel von älteren Menschen genutzt. Um die Dienste in Anspruch nehmen zu können, muss nun jeder nach Bozen fahren. Ein weiterer Rückschritt für das Unterland!“

Stefan Zelger, Mitglied der Bezirksgruppe, richtet deshalb einen Appell an die Landesregierung: „Wenn es die Politik ernst meint mit ihren Ankündigungen, die Peripherie zu stärken, dann muss der Abwanderung von immer mehr öffentlichen Diensten Einhalt geboten werden. Lippenbekenntnisse alleine reichen nicht“, betont die Bezirksgruppe Unterland/Überetsch der Süd-Tiroler Freiheit abschließend.

Stefan Zelger, Mitglied der Bezirksgruppe Unterland/Überetsch der Süd-Tiroler Freiheit
Werner Thaler, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Unterland/Überetsch

Süd-Tiroler Freiheit, Neumarkt

stol