<BR /><BR />Wenn man Johanna Santa Falser auf einen Rundgang durch die Werkshalle der Falser Maschinenbau GmbH nördlich von Auer begleitet, hat man ganz klar den Eindruck, dass die Frau mit der kecken Kurzhaarfrisur heute genau dort steht, wo sie hingehört – und wo sie von Anfang an auch hinwollte. Denn obwohl der Unternehmerin Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen nicht zu fehlen scheinen, ließ sie sich als junges Mädchen zunächst doch in ein klassisch weibliches Rollenbild hineinziehen. <BR /><BR />Mit vier Brüdern auf dem Schupferhof in Petersberg aufgewachsen, war Johanna nie ein Puppenfan. Viel lieber rollte sie unter ein Auto, um Martin, Leo, Michael oder Ulrich beim Motorcheck zu helfen. „Ich war eher der Cowboy-Typ, quasi der fünfte Bub in der Familie“, sagt die heute 63-Jährige. Und als „solcher“ wollte sie unbedingt die technisch ausgerichtete Gewerbeoberschule besuchen. Doch das war Ende der 1970er-Jahre für eine Frau undenkbar. Nach den Vorstellungen ihrer Eltern sollte Johanna heiraten, eine Familie gründen und deshalb zuvor einen Job im Sozialen anstreben. Was sie zunächst auch tat.<BR /><BR />Mehr über die Powerfrau Johanna Stanta Falser lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Südtiroler Frau“.<BR /><BR /><b>Weitere Themen im Heft</b>: ein Interview mit Primar Dr. Martin Steinkasserer über Endometriose, das Chamäleon der Gynäkologie; drei Fragen an Primaria Dr. Sonia Prader zum Thema Gendermedizin; die Biografie des hl. Josef Freinademetz, dessen Fest die Kirche am 29. Jänner feiert.