Sonntag, 26. März 2017

US-Angriff in Afghanistan: Al-Kaida-Anführer getötet

US-Streitkräfte haben bei einem Angriff in Afghanistan einen Anführer des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet. Wie das Pentagon am Sonntagmorgen mitteilte, sei Qan Yasin bereits am 19. März einem Luftangriff in der Provinz Paktika zum Opfer gefallen.

Bei einem Angriff in Afghanistan haben US-amerikanische Streitkräfte einen Anführer der Terrororganisation Al-Kaida getötet.
Bei einem Angriff in Afghanistan haben US-amerikanische Streitkräfte einen Anführer der Terrororganisation Al-Kaida getötet. - Foto: © shutterstock

„Der Tod Yasins ist Beweis dafür, dass Terroristen, die den Islam diffamieren und bewusst unschuldige Menschen angreifen, sich nicht der Gerechtigkeit entziehen können“, wurde Verteidigungsminister Jim Mattis in der Mitteilung zitiert.

Yasin galt als Drahtzieher zahlreicher Anschläge, darunter einen Bombenanschlag auf das Hotel Marriott in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad im Jahr 2008. Damals starben über 50 Menschen.

Auch für einen Angriff auf einen Bus mit der Cricket-Mannschaft aus Sri Lanka in Lahore im Jahr 2009, bei dem acht Menschen ums Leben kamen, zeichnete Yasin verantwortlich.

Qari Yasin stammte aus der pakistanischen Region Belutschistan. Er soll auch enge Verbindung mit der pakistanischen Miliz Tehrik-e-Taliban unterhalten haben.

dpa/apa/afp

stol