Samstag, 28. Januar 2017

US-Flüchtlingspolitik bricht Nobelpreisträgerin Malala das Herz

Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat die US-Einreisebeschränkungen für Flüchtlinge heftig kritisiert.

Die pakistanische Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai. - Archivbild
Die pakistanische Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai. - Archivbild - Foto: © APA/EPA

„Es bricht mir das Herz, dass Amerika sich von seiner stolzen Geschichte abwendet, in der Flüchtlinge und Immigranten willkommen geheißen wurden“, sagte die 19 Jahre alte Aktivistin am Freitag (Ortszeit) in einer Stellungnahme auf der Facebook-Seite der Malala-Stiftung. Einwanderer hätten geholfen, Amerika aufzubauen und hart für ihre faire Chance auf ein neues Leben gearbeitet.

"Trump verschließt jenen die vor Krieg fliehen die Tür"

„Präsident (Donald) Trump verschließt Kindern, Müttern und Vätern, die vor Gewalt und Krieg fliehen, die Tür“, hieß es weiter. Unschuldige syrische Flüchtlingskinder würden diskriminiert. Yousafzai rief Trump auf, sich in diesen unsicheren Zeiten nicht von den schutzlosen Kindern und ihren Familien abzuwenden.

Trump hatte massive Einreisebeschränkungen verfügt, um „radikale islamische Terroristen“ aus dem Land fernzuhalten. Wegen der breiten Definition sind vorerst alle Flüchtlinge und viele Menschen aus muslimischen Ländern betroffen. Flüchtlinge aus Syrien sollen bis auf weiteres gar nicht mehr ins Land gelassen werden.

dpa

stol