Donnerstag, 17. August 2017

US-Kongress befasst sich nach Gewalt in Virginia mit Extremismus

Der US-Kongress befasst sich nach der Kundgebung von Neonazis in Virginia und der tödlichen Gewalt mit Extremismus im Inland und Drohungen durch militante US-Bürger.

Im US-Kongress wird die Gewalt in Charlottesville thematisiert.
Im US-Kongress wird die Gewalt in Charlottesville thematisiert. - Foto: © shutterstock

Der Vorsitzende des Heimatschutz-Ausschusses des Repräsentantenhauses, der Republikaner Michael McCaul, kündigte dies in einem Schreiben an den führenden Demokraten in dem Gremium, Bennie Thompson, an.

Thompson hatte eine Anhörung zum Thema Neonazis und Rassismus gefordert.

„Wir müssen zusammenstehen und Rassismus, Fanatismus und Vorurteile zurückweisen, dazu gehören auch hasserfüllte Ideologien, die durch Neonazis, den Ku Klux Klan und all die anderen weißen rassistischen Gruppen verbreitet werden“, schrieb McCaul.

Der Ausschuss werde die Spitzen des Heimatschutz-Ministeriums, der Bundespolizei FBI und des Nationalen Anti-Terror-Zentrums zu der bereits seit längerem für den 12. September geplanten Anhörung einladen. Der Heimatschutz-Ausschuss kommt einmal im Jahr – stets um den Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 – zusammen, um über die weltweiten Bedrohungen zu beraten.

Ein Mitarbeiter des Ausschusses sagte, die Vorfälle in Charlottesville hätten dazu geführt, dass auch Bedrohungen durch militante US-Bürger thematisiert werden sollten.

apa

stol