Mittwoch, 24. Juni 2015

US-Republikaner Bobby Jindal gab Präsidentschaftskandidatur bekannt

Das Feld der Bewerber um das US-Präsidentenamt wird im Lager der Republikaner immer größer. Mit Louisianas Gouverneur Bobby Jindal stieg am Mittwoch der 13. Kandidat offiziell in das Rennen um die Nominierung bei den republikanischen Vorwahlen ein.

Foto: © APA/AP

In Umfragen der großen US-Sender und Zeitungen belegt er ausnahmslos den letzten Platz.

„Ich bewerbe mich um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika“, teilte der indischstämmige Jindal auf Twitter mit. Der 44-Jährige richtet sich an die religiöse Rechte und verkauft sich gern als Musterbeispiel gelungener Integration: Seinen indischen Vornamen Piyush tauschte er gegen „Bobby“, eine Figur der TV-Sitcom „The Brady Bunch“ („Drei Mädchen und drei Jungen“).

Seine Eltern wanderten aus Indien ein. Jindal wuchs als Hindu auf, bekennt sich aber zum Katholizismus – und hat schon mehrfach vor angeblich von Muslimen geschaffenen „No-Go-Areas“ in Europa gewarnt. Eine Finanzkrise in Louisiana hatte Jindal in den vergangenen Monaten politisch zugesetzt. Jeb Bush, verwandt mit zwei ehemaligen US-Präsidenten, gilt in der Partei als Favorit.

apa/dpa

stol