Samstag, 16. Mai 2015

US-Sondereinsatzkräfte töten IS-Kommandanten

Abu Sayyaf ist tot, teilte das Weiße Haus am Samstag mit. US-Sondereinsatzkräfte haben nach Angaben von Verteidigungsminister Ashton Carter einen der führenden Kommandanten der jihadistischen Organisation „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien getötet.

Die IS-Miliz hat einen ihrer Köpfe verloren.
Die IS-Miliz hat einen ihrer Köpfe verloren.

Abu Sayyaf habe IS-Militäreinsätze geleitet und sei für eine Haupteinnahmequelle der Gruppe, den Ölschmuggel, verantwortlich gewesen, erklärten Carter sowie das Weiße Haus am Samstag in Washington.

Zudem habe Sayyaf geholfen, die Geschicke bei Gas- und Finanzoperationen zu lenken. Demnach sollte Abu Sayyaf bei der nächtlichen Operation in der östlichen Stadt Al-Amr gefangen genommen werden. Er habe dann Gegenwehr geleistet und sei dabei getötet worden, erklärte Carter.

Carter teilte weiter mit, dass Abu Sayyafs Frau bei der Operation in Gewahrsam genommen worden sei. Sie stehe im Verdacht, eine wichtige Rolle bei IS-Terroraktivitäten gespielt zu haben.

dpa

stol