Samstag, 02. April 2016

USA streben Festnahme von IS-Chef an

Das Pentagon hat sich zuversichtlich gezeigt, dass IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi eines Tages gefasst und für seine Verbrechen bestraft werden wird. „Wir jagen ihn und wir werden ihn finden“, sagte US-Militärsprecher Steve Warren am Freitag (Ortszeit) über den Chef der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Die USA zeigen sich zuversichtlich, dass IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi eines Tages gefasst werden kann.
Die USA zeigen sich zuversichtlich, dass IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi eines Tages gefasst werden kann.

Die USA hätten auch seinen „Mentor“ Abu Mussab al-Sarkawi, den früheren Chef von Al-Kaida im Irak, gefunden und getötet, ebenso Terrorchef Osama bin Laden.

Warren sagte weiter, er sei sich noch nicht sicher, ob die Gerechtigkeit eines Tages „wie eine Hellfire-Rakete“ oder wie eine „dunkle Gefängniszelle“ aussehen werde. Fest stehe aber, dass Al-Baghdadi für seine Verbrechen bezahlen werde.

Dem US-Oberst zufolge verbringt der Jihadistenführer seine Zeit sowohl im Irak als auch in Syrien. In beiden Ländern kontrolliert die Miliz Gebiete und herrscht in ihrem selbsternannten Kalifat mit brutaler Hand.

Auf Al-Baghdadi ist ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar (knapp 8,8 Millionen Euro) ausgesetzt. Pentagon-Chef Ashton Carter hatte vor gut einer Woche erklärt, die US-Streitkräfte „eliminierten systematisch“ die Führungsriege des IS. So sei es in der jüngsten Vergangenheit gelungen, „mehrere Schlüsselterroristen“ der Miliz zu töten.

apa/afp

stol