Dienstag, 28. April 2015

USA und Japan gegen Verbreitung von Massenvernichtungswaffen

Die USA und Japan wollen sich entschieden gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen einsetzen.

Barack Obama
Barack Obama - Foto: © APA/AP

Das verlautete am Dienstag beim Besuch des japanischen Regierungschefs Shinzo Abe im Weißen Haus in Washington. Nordkorea müsse „komplett, nachweisbar und unumkehrbar entnuklearisiert“ werden, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Pjöngjang müsse von Provokationen wie Atomwaffentests und dem Abschuss ballistischer Raketen absehen. Die Regierungen sprachen sich auch für die weitere nukleare Abrüstung der USA und Russlands aus.

Obama empfing Abe

US-Präsident Barack Obama empfing Abe im Weißen Haus mit militärischen Ehren. Obama bezeichnete Japan als einen der „engsten Verbündeten“ der USA. Anschließend begaben sich Obama und Abe zu einem Gespräch in das Oval Office.

Auch das transpazifische Freihandelsabkommen TPP stand beim Treffen im Oval Office auf der Agenda, von dem sich beide Seiten wirtschaftliches Wachstum und Arbeitsplätze erhoffen. Ziel ist der Abbau von Zöllen sowie Regeln und Normen für den Handel. Am Montag hatten sich die Außen- und Verteidigungsminister beider Länder bereits auf eine engere militärische Zusammenarbeit geeinigt.

apa/dpa

stol