Montag, 29. Januar 2018

Vatikan fordert Hilfe für Afrika: „Hungernde können nicht warten“

Der Vatikan hat angesichts des Hungers in Afrika weltweit mehr Solidarität und Übernahme von Verantwortung gefordert: „Die Hungernden können nicht länger warten“ heißt es laut Kathpress in einem Brief von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an den derzeitigen Präsidenten der Afrikanischen Union (AU), Guineas Staatspräsident Alpha Conde.

Die zunehmend schwierige Lage der Menschen in Afrika müsse auch von Staaten und Organisationen anderer Kontinente wieder in den Fokus gerückt werden.
Die zunehmend schwierige Lage der Menschen in Afrika müsse auch von Staaten und Organisationen anderer Kontinente wieder in den Fokus gerückt werden. - Foto: © shutterstock

Der Vatikan veröffentlichte das Schreiben am Montag zum Ende des dreitägigen Treffens der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Im Zentrum des AU-Gipfeltreffens stand die Bekämpfung des Hungers in Afrika.

Parolin forderte konkrete Unterstützung für die von der AU in Zusammenarbeit mit der Welternährungsorganisation FAO beschlossenen Maßnahmen. Die zunehmend schwierige Lage der Menschen in Afrika müsse auch von Staaten und Organisationen anderer Kontinente wieder in den Fokus gerückt werden: „Wir müssen uns doch fragen, welche Rolle ein Mangel an Solidarität in dieser tragischen Situation spielt, in der Millionen Menschenleben auf dem Spiel stehen“, so Parolin.

Papst Franziskus ermutige alle, zum Geist der Erklärung von Malabo zurückzukehren, gemäß der Hunger in Afrika bis 2025 beendet und Armut um die Hälfte reduziert werden soll.

apa/stol

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