Dienstag, 29. Januar 2019

Verantwortung als Christin wahrnehmen

Die Vorsitzenden der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände haben sich vom 18. bis 20. Jänner 2019 zur Präsidientagung in Oberösterreich in Wels getroffen und Frauen dazu aufgerufen, von ihrem Wahlrecht bei der im Mai bevorstehenden EU-Wahl Gebrauch zu machen. Somit könnten sie „ihre Verantwortung als Christinnen für ein gemeinsames, solidarisches und friedvolles Europa wahrnehmen“.

Die Vorsitzenden der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände. 3. von rechts: Irene Vieider, kfb Südtirol
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Die Vorsitzenden der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände. 3. von rechts: Irene Vieider, kfb Südtirol

So heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der 14 Frauen aus Vorständen der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Katholischen Frauenbewegung Südtirols und des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds (SKF).

Die Frauen orientierten sich bei der Diskussion ihres Tagungsthemas von „Herausforderungen vor den Wahlen 2019“ an einer Vision von Europa, wie sie Papst Franziskus in einer Rede 2016 skizziert hatte, einem „Europa, das die Rechte des Einzelnen fördert und schützt, ohne die Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft außer Acht zu lassen“.

Auch die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Südtirols Irene Vieider weiß: „Frauen  gestalten Kirche und Gesellschaft wesentlich mit – sie stehen mittendrin – mitten in einer Welt, in der Solidarität kleiner und Ängste größer zu werden scheinen.“ Es gelte, alles zu unternehmen, um jenen Traum von einem „neuen europäischen Humanismus“ wahr werden zu lassen, von dem Papst Franziskus spreche.

kfb Südtirol, Bozen

stol