Donnerstag, 10. August 2017

Verdächtiger nach Autoattacke auf französische Soldaten festgenommen

Der Angriff auf Soldaten nahe Paris mit sechs Verletzten geht offenbar auf das Konto eines Algeriers. Der 36-Jährige habe im Großraum Paris gelebt und sei nicht vorbestraft, hieß es am Mittwoch vonseiten der Ermittler. Der Mann war nach einer Verfolgungsjagd in Nordfrankreich festgenommen worden. Als er versuchte zu fliehen, wurde er demnach durch Schüsse verletzt.

Der Mann war nach einer Verfolgungsjagd in Nordfrankreich festgenommen worden.
Der Mann war nach einer Verfolgungsjagd in Nordfrankreich festgenommen worden. - Foto: © APA/AFP

Der Täter war am Mittwoch in der Früh in dem Ort Levallois-Perret nordwestlich von Paris mit dem Auto in eine Gruppe Soldaten gerast. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen terroristisch motivierter Mordversuche auf.

Präsident Emmanuel Macron dankte unterdessen den Sicherheitskräften für ihren Einsatz. Er sagte den Soldaten Unterstützung zu, die der Anti-Terror-Mission „Sentinelle“ (Wache) dienen. Nach Angaben des französischen Innenministeriums war es bereits der sechste Angriff auf Kräfte der Anti-Terror-Mission. Sie wurde nach den Anschlägen vom Jänner 2015 ins Leben gerufen und umfasst insgesamt 7.000 Soldaten.

apa/afp

stol