Am Mittwoch, 16. Juli wird die parlamentarische Kommission zur Verfassungsreform die Standpunkte der autonomen Länder anhören. Es ging demnach darum, eine gemeinsame Verhandlungsstrategie zu vereinbaren."Erstes Ziel ist dabei natürlich, die schon im Vorfeld mit der Regierung ausgehandelte Besserstellungsklausel unverändert durch das Parlament zu bringen", so Kompatscher. Diese Klausel sehe vor, dass die Reform für die autonomen Länder nur in jenen Bereichen gelten soll, in denen sie die Situation der Regionen verbessert.„Autonomie bringt allen Vorteilen“Diese Klausel rechtfertige sich nicht zuletzt dadurch, dass die Fähigkeit von Regionen, sich weitest möglich selbst zu verwalten, einen Mehrwert für das ganze System darstelle."Die Autonomie bringt demnach allen Vorteile - nicht nur den Bürgern der betroffenen Länder, sondern jenen des gesamten Staates", so der Landeshauptmann, der allerdings erneut betonte, dass Südtirol auch unter den Ländern mit Sonderstatut eine besondere Rolle einnehme. "Schließlich rechtfertigt sich unsere Autonomie nicht nur aufgrund der effizienten Verwaltung", so Kompatscher, "sie ist vielmehr ein Instrument zum Schutz der Minderheiten und zudem international abgesichert."