Mittwoch, 27. Januar 2016

Verhüllte Nacktstatuen in Rom: Das sagt Rohani

Der iranische Präsident Hassan Rohani hat gelassen auf die Debatte um die Nackstatuen, die während seines Besuchs in Rom verhüllt worden waren, reagiert. „Die Italiener sind ein gastfreundliches Volk, das sich bemüht, ein angenehmes Klima für den Gast zu schaffen. Ich danke dafür“, so der iranische Präsident.

Einige der Nacktstatuen in den Kapitoloinischen Museen in Rom waren für den Besuch des iranischen Präsidenten Hassan Rohani verhüllt worden.
Einige der Nacktstatuen in den Kapitoloinischen Museen in Rom waren für den Besuch des iranischen Präsidenten Hassan Rohani verhüllt worden. - Foto: © APA/AFP

Aus Respekt für die iranische Kultur und den Glauben Rohanis hatten die Behörden in Roms Kapitolinischen Museen mehrere Nacktstatuen verhüllt. Die Skulpturen verschwanden hinter schrankähnlichen Konstruktionen. Mitte-Rechts-Parteien hatten die Maßnahme als „lächerliche Unterwerfung“ gegenüber dem Islam kritisiert.

Rohani hatte am Montagabend Ministerpräsidenten Matteo Renzi auf dem Kapitolshügel getroffen und war später in den Museen vor die Presse getreten. Aus Rücksicht auf den muslimischen Glauben Rohanis sei beim Abendessen auch kein Wein serviert worden, wie italienische Medien berichteten.

apa

stol