Freitag, 09. Oktober 2015

Vernetzt für den Breitbandausbau

Um beim Breitbandausbau möglichst vernetzt vorzugehen und dabei Synergien zu nutzen, tritt IT-Landesrätin Waltraud Deeg in direktem Kontakt mit den Gemeinden. Eines der ersten Informationstreffen fand kürzlich in der Gemeinde Eppan statt.

LRin Deeg im Gespräch mit Vertretern der Gemeinden Kaltern und Eppan./Foto LPA
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LRin Deeg im Gespräch mit Vertretern der Gemeinden Kaltern und Eppan./Foto LPA

Bei ihrem Besuch im Eppaner Rathaus gab Landesrätin Deeg zunächst einen umfassenden Einblick in die Breitbandstrategie des Landes: "Diese hat bereits 2005 mit den Ausschreibungen zu den südtirolweiten Funkverbindungen begonnen, wurde 2012 mit dem ADSL-Programm fortgesetzt und sieht derzeit den Ausbau des Glasfasernetzes vor."

Dabei werde die enge Zusammenarbeit mit dem Gemeindenverband und den Gemeinden immer wichtiger. "Die Gemeinden werden nun an die Hauptachsen angebunden, und es geht jetzt darum, dieses Netz zu den einzelnen Endkunden zu bringen", erklärte IT-Landesrätin Deeg den Gemeindeverantwortlichen. Während nämlich das Land für die Verlegung der Hauptleitungen sorge, sei der Bau des Netzes bis hin zu den Endkunden in der sogenannten "letzten Meile" Sache der Gemeinden.

"Wir haben 116 Gemeinden mit 116 Realitäten, die wir aufeinander abstimmen müssen, wenn wir ein flächendeckendes, einheitliches und effizientes Breitbandnetz nicht nur bauen, sondern auch betreiben wollen", so die Landesrätin. Das  Südtirolnetz solle den Südtirolerinnen und Südtirolern bis zum Jahr 2020 schnelle Internetzugänge mit einer sinnvollen Kombination von unterschiedlichen Technologien ermöglichen.

LPA

stol