Donnerstag, 23. April 2015

Verstopfung beeinflusst Essverhalten von Kindern

Verstopfung kann Kinder zu schwierigen Essern machen. Haben sie in frühen Jahren Probleme mit der Verdauung, bevorzugen sie später bestimmte Nahrungsmittel – so ernähren sie sich mitunter einseitig.

Nur wer ausgewogen iss, kannt Nebenwirkungen, wie Verstopfung, verhindern.
Nur wer ausgewogen iss, kannt Nebenwirkungen, wie Verstopfung, verhindern. - Foto: © shutterstock

Das hat eine Studie aus den Niederlanden gezeigt, auf die der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hinweist. Vermutlich sind Bauchschmerzen, die durch die Verstopfung ausgelöst werden, die Ursache, warum Kinder bei ihrer Essensauwahl vorsichtig werden.

Die Behandlung einer chronischen Verstopfung kann Monate dauern, manchmal muss das Kind auch Abführmittel nehmen.

Eltern sollten darauf achten, dass es viel trinkt und sich ballaststoffreich ernährt: Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und mit Olivenöl gekochte Mahlzeiten gehören auf den Speiseplan.

Auch Bewegung trägt zur Darmtätigkeit bei. Laut BVKJ leiden rund 11 Prozent der Zweijährigen und 16,5 Prozent der Sechsjährigen unter Verstopfung.

dpa

stol