Mittwoch, 06. Mai 2015

Viel zu tun für Pistenretter des Roten Kreuzes in Vals

259 Einsätze hervorragend gemeistert

Vor allem Skifahrer mit Knieverletzungen mussten geborgen werden.
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Vor allem Skifahrer mit Knieverletzungen mussten geborgen werden.

Vals/Jochtal (pas) – Auch im heurigen Winter waren die Pistenretter des Roten Kreuzes wieder auf den Pisten im Skiegebiet Vals/Jochtal im Einsatz. Insgesamt wurden 368 Personen von den Sanitätern des Roten Kreuzes während der gesamten Wintersaison, die sich von Mitte Dezember bis Mitte April erstreckte, erstversorgt. „Davon wurden fast 100 Personen mittels Rettungshubschrauber oder Krankenwagen ins nächstgelegen Krankenhaus gebracht. Die restlichen Personen konnten entweder den Skitag fortsetzen, sind privat weggefahren bzw. haben einen weiteren Transport verweigert“ erklärte Pistenretter Hannes Reifer, Koordinator der Pistenrettung Brixen. "Die Knieverletzungen sind mit 24% die meisten Folgen eines Sturzes gefolgt von Schulterverletzungen und Kopfverletzungen". Insgesamt neun Verletzte mussten auf Grund der schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. 
Insgesamt wurden von den freiwilligen Pistenrettern des Roten Kreuzes Südtirols im Skigebiet Vals/Jochtal beachtliche 730 Stunden absolviert" erklärte Reifer weiter. Insgesamt wurden 2.100 Stunden zwischen den zwei hauptamtlichen Mitarbeitern und Freiwilligen absolviert.
Auch in Vals gehören der Helm sowie ein Rückenprotektor zur Standardausrüstung eines jeden Pistenretters des Roten Kreuzes. „Wir können alle Skifahrer einladen ebenfalls diese Vorsorgesysteme zu verwenden. Im Falle eine Sturzes kann dies Schlimmeres vermeiden“ erklärten die Pistenretter.
Philipp Bacher, Koordinator der Pistenrettung des Roten Kreuzes in Südtirol lobte sehr die Tätigkeit seiner Kollegen sowie die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Rettungsorganisationen und mit der Liftgesellschaft. „Der Landesnotrufzentrale 118, den Landesrettungshubschraubern Pelikan 1 und 2 sowie mit dem  Rettungshubschrauber des Aiut Alpin Dolomites, den Carabinieri Mühlbach, dem Weißen Kreuz und nicht zuletzt der Liftgesellschaft der Gitschberg/Jochtal AG und deren Mitarbeitern gebührt unser großer Dank für die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit“ erklärte abschließend Bacher.
 

 

 

stol