Das Rettungswesen, die Einsätze selbst, Ausbildungen, Schulungen und Einsatzvorbereitung stehen beim Weißen Kreuz Sektion Seis immer im Vordergrund und an erster Stelle. Die Vollversammlung bietet alljährlich auch die Gelegenheit zurück zu blicken und nach vorne zu schauen. Im Besonderen legte die Neuwahl des Sektionsleiters sowie des Sektionsausschusses die Weichen für die Schwerpunkte der nächsten 4 Jahre.Nach erfolgten Wahlen wurden der bestehende Sektionsleiter Andreas Rungger mit einer überragenden Stimmenmehrheit wiedergewählt. In den Sektionsausschuss wurden gewählt: Hannes Karbon, Stefan Goller, Tatjana Wendt, Josef Karbon, Sabrina Mittelberger. Im Anschluss an die Vollversammlung wählte der Sektionsausschuss Hannes Karbon aus seinen eigenen Reihen zum Vize-Sektionsleiter.In seinen Grußworten bedankte sich der Sektionsleiter Andreas Rungger bei den Bediensteten, bei der Vielzahl der erschienenen Freiwilligen Helfer, bei den Hauptsponsoren Raiffeisenkasse Schlern-Rosengarten sowie Raiffeisenkasse Kastelruth-St. Ulrich, bei Christina Palanch in Vertretung der Gemeinde Kastelruth, bei Maria Nössing in Vertretung der Gemeinde Völs sowie bei Erich Mayrl in Vertretung der Abordnungen der FFWs und bei allen Anwesenden der weiteren Partnerorganisationen wie Bergrettung, Notfallseelsorge, Jugendgruppe für ihren Einsatz, die wertvolle Hilfe und Unterstützung, welche grundlegend für die Tätigkeit des Vereines und ein gut funktionierendes Rettungswesen sind.Grüße und DankesworteGesonderte Grüße und Dankesworte gingen an die anwesenden Vorstandmitglieder des Landesrettungsvereines sowie an den im letzten Jahr ausgeschiedenen Dienststellenleiter Klemens Pattis, der 2017 von Hannes Seebacher als neuer Dienststellenleiter abgelöst wurde - neuer Turnusleiter seit 2017 ist Matthias Runggaldier. Gemeinsam mit dem Sektionsleiter und Sektionsausschuss führt Dienststellenleiter Hannes Seebacher die Agenden des Weißes Kreuz Sektion Seis.Der Rückblick auf das vergangene Jahr offenbarte erneut die Menge der Einsätze sowie die Vielzahl an Aktivitäten, welche die Bediensteten, Freiwilligen und die angeschlossenen Organisationen geleistet haben. Dienststellenleiter Hannes Seebacher brachte die Eckpunkte der Einsätze vor: 2017 leisteten die 7 Bediensteten 13.600 Stunden, die 93 freiwilligen Helferinnen und Helfer 28.700 Stunden. Gemeinsam leiteten sie 4.066 Krankentransporte (im Schnitt 11 pro Tag) sowie 1.211 Rettungseinsätze (im Schnitt 3,3 pro Tag) und weiters 2.081 programmierte Fahrten, insgesamt wurden rund 4.000 Patienten betreut.Ausbildungsleiter Walter Psenner freute sich, dass im letzten Jahr insgesamt 14 Helferinnen und Helfer die A-Prüfung und 6 die B-Prüfung erfolgreich absolviert haben. Nebst den internen Fortbildungen, Pflichtfortbildungen, Rezertifizierungen standen auch Fahrsicherheitskurse auf dem Ausbildungsprogramm. Die Leiterin der Notfallseelsorge Paula Grünfelder brachte die Eckpunkte der 15 Einsatzkräfte der Notfallseelsorge wieder: 35 Einsätze, 137 betreute Personen, 122 Einsatzstunden sowie viel Herz und Einfühlungsvermögen.Der Leiter der Jugendgruppe Markus Pattis berichtete, dass inzwischen 21 Jugendliche in der Jugendgruppe aktiv sind, 6 sind im vergangenen Jahr als freiwillige Helferinnen und Helfer eingetreten. Nebst Ausflüge, Lehrfahrten und Fortbildungen stehen vor allem Übungen auf dem Programm. Cäcilia Harder brachte einen Rückblick über die geleisteten Stunden der sogenannten „Peers“, welche die Einsatz Vor- und Nachsorge betreuen: landesweit leisteten die Peers 99 Stunden und sind gleichsam wie der Rettungsdienst an 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr einsatzbereit.Abschließend stand noch der gesellige Teil der Vollversammlung auf der Tagesordnung. Bei leckeren Gerichten der „Kastelruther Bauernkuchl“ konnten sich die anwesenden freiwilligen Helfer, Bediensteten und Abordnungen abseits der Rettungseinsätze unterhalten und so den Abend ausklingen lassen.Freiwillige jeglichen Alters sind jederzeit herzlich willkommen. Ein modular aufgebautes Ausbildungssystem sichert das notwendige Wissen. Infos und Anmeldung unter 800 110 911 bzw. seis@wk-cb.bz.itWeißes Kreuz Sektion Seis, Kastelruth-Völs-Seiseralm