Dienstag, 31. März 2015

Vinschger Straßen werden "in Schuss gehalten"

Für außerordentliche Instandhaltungsarbeiten auf den Landesstraßen im Vinschgau hat die Landesregierung rund 808.000 Euro sowie – für die Staatsstraßen – 1,2 Millionen Euro eingeplant.

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Foto: © shutterstock

„Damit sollen die Straßen weiter in Schuss gehalten werden und vor allem mehr Sicherheit bieten“, betont demnach Landesrat Florian Mussner. Der Straßendienst Vinschgau beginnt dieser Tage mit den Arbeiten.

Sämtliche Instandhaltungsmaßnahmen werden über einen genauen Plan und nach Priorität geordnet abgewickelt. „Bei der Entscheidung, was vorrangig ist, werden objektive und einheitliche Kriterien angewandt und natürlich auch Inspektionen gemacht“, erklärt Mussner. Wie er unterstreicht, handelt es sich beim Hauptteil der Arbeiten um Asphaltierungen.

So werden auch auf den Landesstraßen im Vinschgau Eingriffe an den Straßenbelägen gemacht. 340.000 Euro stehen für Asphaltierungen und das Anbringen neuer Verschleißschichten auf den Landesstraßen im unteren, mittleren und oberen Vinschgau bereit.

Für dringende Arbeiten bzw. Hangsicherungsarbeiten auf den Landesstraßen sind 90.000 Euro vorgesehen. Für Anpassungen der Leitplanken sind 39.800 Euro zweckgebunden. Unter anderem werden auf den Landesstraßen in Latsch mit einem Kostenaufwand von 100.000 Euro die Stützmaueraufsätze erneuert. Asphaltiert werden auch die Staatsstraßen, mit Kosten von insgesamt 785.000 Euro und auf Abschnitten in Richtung Stilfser Joch, nach Sulden, zum Reschen u. ä.

Wie der Landesrat erläutert, handele es sich bei den außerordentlichen Instandhaltungsarbeiten des Straßendienstes vorwiegend um Arbeiten, die für kleinere und mittlere Firmen geeignet wären. „Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten vergeben wir die Aufträge dafür an heimische Unternehmen.“

LPA

stol