„‘Draußen vor der Tür‘ ist ein Stück, das kein Publikum sehen will, wie der Autor Wolfgang Borchert selbst schrieb. Und trotzdem sind sehr viele gekommen. Das freut mich“, stellte der Generalvikar der Diözese und Regens des Vinzentinums, Eugen Runggaldier, zu Beginn der Vorstellung mit Genugtuung fest. Danach gehörte der Abend den Maturantinnen und Maturanten, die mit der tragischen Geschichte des Soldaten Beckmann, der sein Leben nach der Rückkehr aus dem Krieg als Scherbenhaufen wiederfindet und von Suizidgedanken geplagt wird, so manchen Zuschauer zu Tränen rührten. Wie der Regisseur David Thaler am Ende des Stücks in seinem „Brief ans Publikum“ anmerkte, kann sich wohl jeder in das Schicksal des jungen, verlorenen Mannes, der seinen Platz im Leben sucht, hineinfühlen und seinen Seelenschmerz nachempfinden.Die gelungene Inszenierung, der zahlreiche Ehrengäste aus Kirche, Politik und Wirtschaft bewohnten, wurde im Anschluss mit einem gemeinsamen Umtrunk gefeiert. Es folgen noch acht weitere Vorstellungen. Einen Teil des durch freiwillige Spenden eingenommen Geldes spendet die Maturaklasse an das Haus der Solidarität in Brixen.Weitere Termine Die Aufführungen finden am Samstag, 16. März um 20 Uhr, am Sonntag, 17. März um 18 Uhr, Donnerstag, 21. März um 20 Uhr, Samstag, 23. März um 20 Uhr, Sonntag, 24. März um 18 Uhr, Freitag, 29. März um 20 Uhr, Samstag, 30. März um 20 Uhr sowie am Sonntag, 31. März um 14 UhrPlatzreservierung unter +39 345 522 5451 oder theater@vinzentinum.it stol