Donnerstag, 14. Dezember 2017

Virtueller Rundgang durch den BBT

Brille auf und hinein in den Tunnel – ohne einen Schritt gehen zu müssen. Das ermöglicht eine Virtual-Reality-Anwendung des Start-ups „realer“ am BBT-Infopoint in Franzensfeste. Mit der Virtual-Reality-Brille kommt man sogar tiefer in den Tunnel als wenn man ihn tatsächlich besuchen würde.

Die Virtual-Reality-Anwendung kann man am BBT-Infopoint in Franzensfeste erleben und virtuell in die Welt des Tunnels eintauchen. - Foto: realer
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Die Virtual-Reality-Anwendung kann man am BBT-Infopoint in Franzensfeste erleben und virtuell in die Welt des Tunnels eintauchen. - Foto: realer

Das Besuchsprogramm beginnt mit einem Rundflug über die Alpenlandschaft und die Einführung in die geologischen Herausforderungen beim Bau des Brennerbasistunnels, danach geht es von der Baustelle Mauls – immer virtuell – bis zur Hauptachse des Tunnels.

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Faszinierende Einblicke bietet die Virtual-Reality-Anwendung. - Foto: realer

Sprengungen hautnah erleben

„Als virtueller Besucher kann man Dinge erleben, die bei einem physischen Besuch gar nicht möglich sind“, sagt realer-Geschäftsführer Bruno Mandolesi. „Mit unserer Virtual-Reality-Anwendung erlebt man eine Bohrung und eine Sprengung hautnah, was real viel zu gefährlich wäre.“

Außerdem kann man per VR-Brille die 200 Meter lange und 9 Meter hohe Tunnelbohrmaschine erkunden und eine Fahrt mit 250 Stundenkilometern durch den fertigen Brennerbasistunnel genießen.

Eine virtuelle Fahrt durch den Tunnel. - Foto: realer

Virtuelle Besichtigung dauert rund 6 Minuten

Die Virtual-Reality-Anwendung für den BBT entwickelte realer im Laufe des Jahres 2017 im Auftrag der Brenner Basistunnel BBT SE. Die virtuelle Besichtigung dauert rund sechs Minuten und ist in den Sprachen Deutsch, Italienisch und Englisch erlebbar.

Das Start-up realer hat seinen Sitz in Bruneck, Berlin und London. Das Unternehmen wurde im September 2016 gegründet und ist eines von 26 Start-ups, die vom IDM Gründerzentrum begleitet werden. Es entwickelt „emotionale Markenerlebnisse“ in den Bereichen Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality.

5 Personen im Team

Zum Team gehören fünf Personen, darunter die drei Gesellschafter. Bruno Mandolesi ist Geschäftsführer und kümmert sich von Bruneck aus um Programmierung und Verkauf. Alexander Egger sitzt in Berlin und kümmert sich um das Design, Softwareingenieur Riccardo Stecca leistet seinen Beitrag von London aus.

Riccardo Stecca und Bruno Mandolesi. - Foto: realer

Die Gesellschafter kennen sich schon lange, man erkannte, dass die verschiedenen Kompetenzen zusammenpassen und wollte sie bündeln. „Wir sind ein kleines Unternehmen, jeder muss und soll alles machen“, sagt Mandolesi.

stol

 

stol