Der Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE) hat nicht zuletzt deswegen Konsequenzen gezogen und ist aus dem Jugendring ausgetreten. <BR /><BR />In einer Stellungnahme der VKE-Führungsspitze heißt es, es habe sich im Verlauf der Jahre gezeigt, „dass die Mitgliedschaft im SJR von Jugendorganisationen politischer Parteien zu Differenzen führen kann und diese deshalb vom VKE kritisch gesehen werden“. Insbesondere, so schreiben die Landesvorsitzende Franca Riesch De Pasquale und Geschäftsführerin Angelika Stuefer, habe es sich als kritisch erwiesen, „wenn die Haltung der politisch gefärbten Jugendorganisationen den Werten sowohl des VKE als auch des SJR widerspricht“. <BR /><BR />Der VKE setze sich auf verschiedenen Ebenen für die Rechte der Kinder und Jugendlichen und ebenso für ein Zusammenleben der Kulturen ein. Ganz besonders zum aktuellen Zeitpunkt mit den nun kurz bevorstehenden Europawahlen möchte man sich „von parteipolitischen Diskussionen distanzieren und nicht instrumentalisieren lassen“. Die Konsequenz für den Verein: Der Austritt aus dem Dachverband Jugendring. <BR />Mit seiner Kritik steht der VKE keineswegs allein im Jugendring.<BR /><BR />Indiskretionen zufolge soll es auch schon zu einer Aussprache gekommen sein, allerdings ohne Ergebnis. <BR /><BR /><BR />Von Seiten des Südtiroler Jugendringes hieß es gestern etwas kryptisch, es gelte noch einiges aufzuarbeiten und zudem habe man intern noch etwas zu diskutieren. Sitzungen dazu sollen in den nächsten Wochen folgen. „Das Ergebnis werden wir dann mitteilen, wahrscheinlich noch vor dem Sommer“, sagte SJR-Vorsitzende Tanja Rainer. <BR /><BR />Beim angesprochenen internen Diskussionsbedarf dürfte es Indiskretionen zufolge um die gleich von mehreren Mitgliedorganisationen eingebrachten Anträge auf Ausschluss der STF-Jugend aus dem Jugendring gehen.