Samstag, 09. Juni 2018

Von der Cusanus nach China

China ist nur ein Land, in das man reisen kann, um seinen Horizont zu erweitern. Auslandserfahrung zu sammeln, ist ein Gebot der Stunde. Vor allem für die Jugend. Auch in Südtirol ist das Interesse groß, wie sich bei einer Veranstaltung in Brixen zeigte.

Was in Brixen beginnt, kann in Peking enden: Jugendliche auf dem Weg in die Welt (Foto: AIFS/www.aifs.de)
Badge Local
Was in Brixen beginnt, kann in Peking enden: Jugendliche auf dem Weg in die Welt (Foto: AIFS/www.aifs.de)

Es geht darum, seine Persönlichkeit zu stärken, andere Kulturen kennenzulernen und Arbeitserfahrung zu sammeln. Nicht nur in Europa, sondern auch auf anderen Kontinenten. Wer eine Reise plant, sollte wissen wohin, wie lange, ob zum Studium oder zum Arbeiten und was das alles kosten darf. Das sind die wichtigsten Fragen, die professionelle Projektbegleiter wie AIFS gleich zu Beginn stellen. AIFS steht für die amerikanische Organisation „American Institute For Foreign Study“, die es seit den 1960er Jahren gibt und die professionelle Auslandsprogramme vor allem für junge Erwachsene anbietet.

Darunter fallen Au Pair, Sommerjobs in den USA, Work and Travel, Freiwilligenprojekte und die klassischen Sprachreisen. Neben Ländern wie USA, Kanada und Australien, können Interessierte auch nach Sri Lanka, Südafrika, Bali, Thailand oder eben nach China reisen. Und das nicht nur zum Sightseeing. Die Programmpakete sollen vor allem dazu dienen, Erfahrungen in der Kinderbetreuung zu sammeln, sich freiwillig im Natur- und Umweltschutz zu engagieren, in der Landwirtschaft zu arbeiten oder ganz einfach ein Auslandssemester an einer Hochschule zu absolvieren. Auch klassische Sprachkurse sind möglich oder Surfcamps, wenn es sportlicher sein soll.

Über zwanzig Jugendliche waren es dann auch, die am Abend des 7. Juni 2018 aus allen Südtiroler Landesteilen in die Cusanus-Akademie nach Brixen kamen, um sich genau über diese und weitere Möglichkeiten vor Ort zu informieren. Auch Nikolaus Cusanus hätte es wohl gefreut, galt der bekannte Fürstbischof von Brixen doch als weltoffener und universal gebildeter Gelehrter, der es in Südtirol nicht immer einfach hatte, auch aufgrund seiner toleranten Haltung gegenüber anderen Religionen und Kulturen.

Infos für alle Interessierten: www.aifs.de

KVW-Jugend, Bozen

stol