Dienstag, 15. Juni 2021

Von der „zugereisten“ Italienischlehrerin zur Sarner Bergbäuerin

Maria Fellin kam als junge Italienischlehrerin ins Sarntal und unterrichtete dort in den Bergdörfern Reinswald und Durnholz. Als sie ihren Mann Norbert heiratete und damit Bäuerin auf dem Wassermannhof in Durnholz wurde, hatte sie anfangs keinen leichten Stand. Heute ist sie über das Tal hinaus bekannt. + Von Hildegard Kröss

Heute ist Maria Fellin über die Sarner Gemeindegrenzen hinaus bekannt: Als Ideengeberin baute sie zusammen mit anderen Bäuerinnen des Tales den Küchenservice „Ollerhond Selbergmochts“ auf.
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Heute ist Maria Fellin über die Sarner Gemeindegrenzen hinaus bekannt: Als Ideengeberin baute sie zusammen mit anderen Bäuerinnen des Tales den Küchenservice „Ollerhond Selbergmochts“ auf. - Foto: © privat

Als „Walsche“ musste sie sich doppelt beweisen und sich an die Gepflogenheiten und Bräuche auf dem Hof anpassen. „Wenn du mitar „Walschn“ kimsch, kriegsch in Hof net!“ Diese Einstellung war nichts Ungewöhnliches und hat sich erst viele Jahre danach langsam geändert.

krs