Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte. <BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Die Wanderung vom reizenden Nikolauskirchlein im inneren Langtauferer Tal, das weithin sichtbar in immerhin rund 1.850 Metern Höhe liegt, ist mit den Verhältnissen angepasster Bekleidung jedenfalls immer durchführbar. <BR /><BR />Denn sie erfolgt auf breitem, nicht zu verfehlendem Wander- oder Forstweg, der teils durch schützenden, aus prächtigen Zirben bestehenden Bergwald, teils über Lichtungen – in einer derselben liegt die Masebenalm, die jetzt den Winterschlaf hält – hinauf zur Baumgrenze und dann kurz durch freie Hänge zum Ziel, für das immer noch ein wenig der frühere Name „Atlantis der Berge“ herumgeistert. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1259349_image" /></div> <embed id="dtext86-72983788_listbox" /><BR /><BR />Warum der legendäre Hansi Klöckner vor Jahrzehnten das Berggasthaus oben am Rand sonniger Hangverflachungen „Atlantis der Berge“ nannte, wurde nie recht klar. Aber vielleicht ahnte er voraus, dass der so mühsam von ihm errichtete Sessellift eines Tages wieder verschwinden würde, wie dereinst das sagenhafte Reich Platons. <BR /><BR />Nicht aber verschwunden ist die Berggaststätte in fast 2.300 Metern Höhe – im Sommer ein günstiger Stützpunkt für Dreitausendertouren, für uns jetzt im Winter das Wanderziel sozusagen im Zentrum der Hochgipfel, die als Teil der westlichen Ötztaler Alpen mit so klingenden Namen wie Weißkugel und Weißseespitze das Langtauferer Tal umrahmen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1259352_image" /></div> <BR /> Doch wäre es zu kurz gegriffen, nur diese beiden zu nennen, denn auch Tiergartenspitze, Bärenbartkögel, Großer Schafkopf, Karlesspitze und über dem Talschluss mit dem Gepatschferner immerhin die größte Gletscherfläche der Ostalpen prägen das Landschaftsbild. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1259355_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt durch den Vinschgau bis nach Graun am Reschensee und rechts abzweigend nach Hinterkirch im inneren Langtauferer Tal (1.852 m; Parkplätze unweit der Nikolauskirche von Hinterkirch). Nun der Beschilderung „Maseben“ folgend stets auf dem breiten, gebahnten Zubringerweg zuerst kurz hinunter zum Talbach, nach der Brücke links weiter und immer auf dem breiten Schneeweg in weit ausholenden Kehren teils leicht ansteigend, teils sogar eben hinauf zur Baumgrenze und im freien Gelände weiter zur Berghütte Maseben (2.267 m; ab Ausgangspunkt 1 1/2 Std.; die Gaststätte ist bis in den April hinein in Betrieb). – Abstieg über den Aufstiegsweg (gut 1 Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 430 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 – 3 1/2 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> In jeder Hinsicht problemlose Winterwanderung, die allerdings zu einem Teil durch schattige Waldhänge führt.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 52 (Vinschgau) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 043 (Vinschgauer Oberland)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>