Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Einen Ort, der sich mit St. Christoph am Arlberg vergleichen ließe, gibt es in Südtirol zwar nicht, aber wir besitzen immerhin 2 Christophoruskirchen – die eine befindet sich bei St. Felix am Nonsberg und die andere ist unser Wanderziel unweit von Tisens.<BR /><BR />Obwohl sich diese kleine Kirche im Raum Tisens befindet, beginnen wir unsere Wanderung in Nals am Westrand des Etschtals. Wir überqueren am nördlichen Dorfrand nahe dem Ansitz Stachelburg den Prissianer Bach und damit die Grenze zur Gemeinde Tisens und steigen über den uralten Verbindungsweg zwischen Nals und Prissian bzw. Tisens hinauf zur Burgruine Kasatsch nahe dem gleichnamigen (bis auf weiteres geschlossenen) Gasthaus. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1140321_image" /></div> <BR />Funde belegen, dass das Gebiet bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war, während die vergleichsweise kleine Burg Kasatsch, die auch als Pfeffersburg bekannt ist, um 1200 errichtet wurde, später lange der Adelsfamilie Botsch gehörte und seit dem 16. Jahrhundert zur Ruine herabsank. Vor etlichen Jahren wurde sie konsolidiert und damit vor dem weiteren Verfall bewahrt. <BR /><BR />Von da durchqueren wir auf dem mit Informationspunkten versehenen „Erlebnisweg“ die Osthänge des so bezeichneten Vorbichls, der die Hochfläche von Tisens und Prissian begrenzt und ostseitig steil zur Etschtalsohle abfällt. Wir kommen an einem kleinen Waldweiher vorbei, und schließlich ist St. Christoph erreicht, etwa anderthalb Stunden nach dem Start in Nals. Das ursprünglich romanische Höhenheiligtum stammt in heutiger Form aus der Zeit um 1600 und enthält einen schlichten Barockaltar.<BR /><BR />Die Kirche steht etwas versteckt, aber dennoch auch vom Tal aus gut sichtbar, in einer Senke des genannten Vorbichls. Sie markiert den Endpunkt des steilen Weges vom Etschtal herauf und den Beginn des fast ebenen Weges hinüber nach Tisens. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1140324_image" /></div> <embed id="dtext86-68964981_listbox" /><BR /><BR />Ein Abstecher dorthin – etwa in Verbindung mit dem „Filzkunstweg“ – ist lohnend und bietet die Möglichkeit zur Einkehr, unser Rückweg nach Kasatsch und Nals verläuft allerdings am Westhang des Vorbichls. <BR /><BR />So gelangen wir in die Nähe von Prissian, erreichen wenig später wieder Kasatsch und beenden mit dem Abstieg auf dem uralten Burgweg unsere Rundwanderung auf der Westseite des Etschtals zwischen Bozen und Meran. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1140327_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Bozen oder Meran nach Vilpian und hinüber nach Nals (313 m). Hier nun zum nördlichen Dorfende (Wegweiser), von da der Markierung 2 folgend über die Brücke des Nalser Baches und auf dem alten Pflasterweg in rund 20 Minuten mittelsteil hinauf zum Bereich der (geschlossenen!) Gaststätte und Burgruine Kasatsch (444 m; ab Nals 20 Min.). Nun stets den Wegweisern „St. Christoph“ folgend auf Weg 2 am Osthang des Vorbichls durch Obstgüter und Wald leicht ansteigend zu einem Weiher (ca. 590 m), rechts auf dem Weg 2 in längerer Waldquerung weiter durch die Waldhänge und zuletzt auf Weg 16 zum Kirchlein St. Christoph (603 m; ab Nals 1 <EinHalb></EinHalb> – 2 Std.). – Rückweg: Wie Hinweg oder auf folgender Route: Von der Kirche kurz westwärts (und evtl. Abstecher hinüber nach Tisens), dann links auf dem breiten Weg 1 durch die Westseite des Vorbichls bis unter das Schloss Katzenzungen, links auf schmaler Straße über ein Waldjöchl und über Kasatsch wieder hinunter nach Nals (ab St. Christoph knapp 1 <EinHalb></EinHalb> Std.).<BR /><b><BR />Höhenunterschied:</b> 290 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 – 3 <EinHalb></EinHalb> Std<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Unschwierige Rundwanderung auf markierten und beschilderten Wegen, nur am Anfang und Ende etwas steil. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 046 (Lana – Etschtal)<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere Wandertipps von ihm.</a>