Aschbach ist eine relativ hohe, ausgedehnte Wiesenlandschaft mit etlichen Berghöfen, die weit über das Tal und zu den Pragser und Sextner Dolomiten schauen. Das sonnige Gebiet liegt zwischen dem Brunecker Becken im Westen und der Antholzer Talmündung im Osten. <BR /><BR />Wie bei anderen gleichlautenden Orten hat der Name auch hier nichts mit Asche zu tun, sondern mit der im ganzen Gebiet vorkommenden Zitterpappel, die auch Aspe genannt wird.<BR /><BR /> Unser Weg beginnt in dem östlich von Percha auf einer Wiesenterrasse hingebreiteten Dorf Nasen. Von dort steigen wir zuerst an der Ortskirche und bald darauf an einer urzeitverdächtigen Waldkuppe vorbei bergan. Durch steile Wiesen und von herbstlich gefärbten Gehölzen gesäumt, erreicht der Weg schließlich den stattlichen Niedristhof mit seinem Hofschank.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="959632_image" /></div> <BR /><BR />Nur wenige Schritte davon entfernt befindet sich der Huberhof, der seine alte Form bewahrt hat und mit seiner Wandmalerei am Vorbau, dem Backhäusl und der unlängst renovierten, 1835 von Johann Schuster erbauten Hl.-Kreuz-Kapelle ein denkmalgeschütztes Bauensemble darstellt. Hier saß ursprünglich jene Familie Schuster, aus der der 1996 seliggesprochene Kardinal Ildefons Schuster (1880-1954) hervorgegangen ist.<BR /><BR />Nachdem wir die untersten beiden Höfe des Weilers Aschbach kennengelernt haben, wandern wir über die Höfestraße weiter und erreichen – ein gutes Stück nach dem Weberhof die Gemeindegrenze zwischen Percha und Rasen-Antholz überschreitend – die ebenen Wiesen von Redensberg mit ein paar Höfen, die urkundlich 1142 als „Rodeneperch“ und 1322 als „Rodensperch“ aufscheinen. Das sind typische Rodungsnamen, weshalb heute nicht mehr „Regensberg“, sondern eben Redensberg geschrieben wird.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="959635_image" /></div> <BR /><BR />Von dort könnte man ostseitig auf dem zwar kürzest möglichen, im unteren Teil allerdings recht steilen Waldweg wieder nach Nasen absteigen. Wir aber wandern auf breitem Forstweg durch die Wälder hinaus zu den beiden Rauthöfen und von dort auf der meist nur wenig befahrenen Hofzufahrt gemütlich wieder zum Ausgangspunkt zurück.<BR /><BR />DIE TOUR IM ÜBERBLICK<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="959638_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><b>Wegverlauf:</b> Von Nasen (1027 m; begrenzte Parkmöglichkeiten entlang der Dorfstraße, Bushaltestelle an der Pustertaler Hauptstraße) der Beschilderung „Aschbach“ und der Markierung 17 folgend zuerst zu der etwas erhöht am Hang stehenden Kirche, dann auf breitem Weg durch Wald und am Rand von Wiesen steil hinauf zur querenden Höfestraße, auf dieser ein Stück weiter und bald nach einer Linkskehre bei Wegweisern rechts abzweigend wieder auf dem Altweg hinauf zur Hofschänke Niedrist neben dem Huberhof (1336 m; ab Nasen 1 Std.).<BR />Von dort mit Markierung 17 auf der Höfestraße westwärts zu Straßengabel, rechts mit Nr. 1 A ganz leicht ansteigend zum Weberhof und zu Linkskehre und rechts auf breitem Waldweg, den Wegweisern „Redensberg“ folgend, in leichtem Auf und Ab zur Höfegruppe Redensberg (1379 m; ab Niedrist Std.). <BR />Von da auf dem breiten Forstweg stets mit Markierung 22 (Wegweiser Neunhäusern) durch Wald zu den einsamen Höfen Ober- und Unterraut (ca. 1370 m) und auf der geteerten Zufahrt (zuerst noch Nr. 22, dann Nr. 19 A) durch die Waldhänge westwärts hinaus nach Nasen; ab Redensberg ca. 1 Std.<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 400 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 3 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Unschwierige Rundwanderung, großteils auf mäßig steilen Wegen, nur der Aufstieg teilweise etwas steil.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 57 (Bruneck - Toblach) - <BR />1:25.000: Tabacco, Blatt 033 (Pustertal - Bruneck)<BR /><BR /><BR />