Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Unser Tourenziel erhebt sich mit scharf geschnittenen Graten und der äußerst steilen Südflanke, die gegen Taisten abbricht, nordöstlich über dem Raum Welsberg. Die rückseitige, zu den Grashängen der Vorderen Taistner Alm abbrechende Flanke ist zwar weniger hoch, aber noch steiler und recht felsig. <BR /><BR />Doch ist im Kammverlauf, der das Rudlhorn mit dem Eisatzgipfel verbindet, eine flache, leicht erreichbare Senke eingetieft, und von dort führt der unschwierige, relativ kurze Nordostgrat über Blockwerk zum hohen Gipfelkreuz. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1331853_image" /></div> <BR />Bei diesem Anstieg handelt es sich um den sogenannten Normalweg, während der Anstieg über den vergleichsweise langen Westgrat wesentlich steiler und im letzten Teil auch etwas ausgesetzt ist, auch wenn er für Geübte eine kürzere Alternative zum Normalanstieg darstellt. <BR /><BR />Ebenso gibt es zum hier vorgeschlagenen, geradezu bequemen Weg vom Mudlerhof zur Taistner Alm (oder Taistner Vorderalm) direktere Alternativen, die aber ebenfalls steiler sind und daher seltener begangen werden.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1331856_image" /></div> <embed id="dtext86-75447869_listbox" /><BR /><BR />Das Rudlhorn ist bekannt für seine prächtige Aussicht über das Pustertal, zur langen Kette der Dolomiten, zur Rieserfernergruppe und gerade hinunter auf Taisten und Welsberg mit ihren hohen spitzen Kirchtürmen. <BR /><BR />Seit einigen Jahren spielt der Berg aber auch in kulturgeschichtlicher Hinsicht eine besondere Rolle. Denn im Jahr 2005 entdeckte Andreas Treyer aus Geiselsberg bei Olang am Gipfel rund 3.000 Jahre alte prähistorische Spuren, die sich bei der anschließenden fachmännischen Untersuchung als Brandopferplatz aus der Bronzezeit herausstellten.<BR /><BR /> Damit gehört das Rudlhorn zusammen mit dem Schlern, der Königsangerspitze und dem Schwarzhorn zu den wenigen Gipfeln dieser Höhe, wo derartige archäologische Entdeckungen gemacht wurden.<h3>Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1331859_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Welsberg nach Taisten und auf der Höfestraße über die Ansiedlung Guggenberg hinauf zum gebührenpflichtigen Parkplatz nahe dem Berggasthaus Mudlerhof (1.584 m). Von dort der Beschilderung „Taistner Alm“ folgend auf dem breiten Forstweg in nur leicht ansteigender Waldquerung in knapp 1 1/2 Std. hinauf zur Taistner Alm (2.012 m; Almgasthaus). Nun stets auf Weg 38 hinauf zu Wegteilung, links mit Markierung 38 weiter zu Wegkreuzung in einer Almsenke (Klenkboden genannt, mit Blockhütte), rechts mit Markierung 54 A über Gras und Steine hinauf zum Kammsattel und nochmals rechts über den Nordostgrat des Rudlhorns über Blockwerk problemlos zum Gipfel (2.448 m; ab Alm gut 1 1/2 Std.). – Abstieg wie Aufstieg (oder – für Geübte – auch über den Westgrat möglich).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 864 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 5 – 6 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Über den beschriebenen „Normalweg“ für gehgewohnte Bergwanderer unschwierig. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 57 (Bruneck – Toblach) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 032 (Antholz – Gsies) <BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>