Donnerstag, 28. Juni 2018

Vor allem Sudanesen und Somalier an Bord der „Lifeline“

Bei den Flüchtlingen an Bord des in Malta liegenden Rettungsschiffes „Lifeline“ handelt es sich nach Angaben des maltesischen Innenministeriums mehrheitlich um Sudanesen, Somalier und Eritreer. Vor allem seien Flüchtlinge aus dem Sudan an Bord, erklärte Roberta Buhagiar vom Innenministerium in Valletta; außerdem einige Westafrikaner.

„Lifeline“-Mitgründer Axel Steier sagte AFP, er gehe von einer „sehr, sehr hohen Quote“ an Flüchtlingen auf dem Schiff aus, die schutzbedürftig seien.
„Lifeline“-Mitgründer Axel Steier sagte AFP, er gehe von einer „sehr, sehr hohen Quote“ an Flüchtlingen auf dem Schiff aus, die schutzbedürftig seien.

Einige der Migranten seien zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden, die übrigen blieben im Aufnahmelager Marsa.

In dem Lager bei Marsa warteten die Menschen auf ihre medizinische Untersuchung und ihre asylrechtliche Behandlung, sagte Buhagiar. In den kommenden Tagen würden Delegationen aus mehreren EU-Staaten erwartet, die sich zur Aufnahme von einigen der Flüchtlinge bereit erklärt hatten. Nach maltesischen Angaben zeigten sich Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Irland, Belgien und Frankreich bereit, „Lifeline“-Flüchtlinge aufzunehmen.

„Lifeline“-Mitgründer Axel Steier sagte AFP, er gehe von einer „sehr, sehr hohen Quote“ an Flüchtlingen auf dem Schiff aus, die schutzbedürftig seien. Die Schutzquoten für in Italien ankommende Mittelmeer-Flüchtlinge lägen für gewöhnlich bei 70 Prozent.

apa/afp

stol