Sonntag, 04. November 2018

Vorfahrt für den Hörsinn

Viele Verkehrsteilnehmer kompensieren Hörbeeinträchtigungen mit den Augen. Frühe Dunkelheit und schlechte Sichtverhältnisse machen diesen Ausgleich jedoch schwieriger. Sicher hören ist jetzt noch wichtiger.

Foto: shutterstock
Foto: shutterstock

Die Tage werden kürzer und kälter. Dämmerung, Dunkelheit, Nebel und Regen schlagen nicht nur vielen Menschen aufs Gemüt, sie wirken sich auch auf die eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer aus. Denn durch getrübte Sichtverhältnisse steigt das Unfallrisiko. Wer im Herbst und Winter sicher unterwegs sein will, sollte sich daher nicht nur über die Sehfähigkeit Gedanken machen, sondern auch das Hörvermögen überprüfen lassen. Denn unser Gehör leistet viel mehr für unsere Sicherheit und Orientierung, als wir oft glauben.

Frühwarnsystem und Rückversicherung

Unsere Ohren sind eine wesentliche Hilfe bei der rechtzeitigen Einschätzung potenziell gefährlicher Verkehrssituationen. Unsere Fähigkeit zum Richtungshören lässt uns beispielsweise wahrnehmen, aus welcher Richtung sich ein Einsatzwagen mit eingeschaltetem Martinshorn oder ein hupendes Auto nähert, ohne dass wir diese Fahrzeuge sehen. Ein gutes Gehör kommt somit dem Sehorgan zuvor und entlastet es gerade bei witterungsbedingt schlechten Sichtverhältnissen.

Nicht ablenken lassen

Als Verkehrsteilnehmer sind wir heute mit einer Vielzahl an akustischen Signalen konfrontiert. Auf Martinshörner, Hupen, Verkehrsdurchsagen über das Radio, Navigationshinweise oder Einparkhilfen müssen wir häufig in Sekundenschnelle reagieren. Bei nachlassender Hörleistung können Autofahrer Geräusche und Klänge nicht mehr ausreichend gut wahrnehmen und verlassen sich dann zwangsläufig auf ihre Augen. Viele Menschen mit Hörbeeinträchtigung berichten, dass sie beim Autofahren den sich nähernden Rettungswagen erst wahrnehmen, wenn sie die Blaulichter im Rückspiegel sehen. Die Folge dieser späten Wahrnehmung ist, dass der Blick des Fahrers von der Fahrtrichtung abweicht und das Unfallrisiko steigt.

Mehr Sicherheit durch Hörsysteme

Hörsysteme sorgen für uneingeschränkt gutes Hören auf beiden Ohren. Spezielle Technologien verbessern das genaue Richtungshören und Orten der Klänge, wodurch sich auch das Sicherheitsempfinden und die Orientierung für Menschen mit Hörbeeinträchtigung steigern. Die Nutzer moderner Hörsysteme bestätigen, sich dank ihrer Hörhilfen in der Stadt und im  Straßenverkehr sicherer zu fühlen, da sie Verkehrssignale besser wahrnehmen.

Neueste Hörsysteme testen

In allen Zelger Centern und Zelger Servicestellen können Interessierte kostenlos ihr Gehör überprüfen lassen. Bis Mitte Dezember läuft dort auch die Aktion für kostenloses Probetragen von Hörsystemen der neuesten Generation.

Menschen mit Hörverlust können diese unverbindlich in allen Alltagssituationen testen und sich nötigenfalls für einen sicheren Herbst und Winter im Straßenverkehr rüsten.

Die neuen Im-Ohr-Hörsysteme mit OPN-Technologie sind noch kleiner. Fotoquelle: OTICON

Die neuen Im-Ohr-Hörsysteme mit OPN-Technologie sind noch kleiner. Fotoquelle: OTICON

Infos bei:

Zelger Hörexperten,

Tel. 800 835 825,

www.zelger.it

stol