Freitag, 05. Januar 2018

Wahlen ohne Sieger werden zur Regel

Die italienische Zeitung „Il Messaggero“ äußert sich am Freitag kritisch zu den schwierigen Regierungsbildungen in Europa.

ln den letzten Jahren sind Wahlen ohne klare Sieger und mit fehlenden Regierungen immer häufiger geworden.
ln den letzten Jahren sind Wahlen ohne klare Sieger und mit fehlenden Regierungen immer häufiger geworden. - Foto: © STOL

„In Europa der letzten Jahre sind Wahlen ohne klare Sieger und mit fehlenden Regierungen immer häufiger geworden. Belgien brauchte 2010 gut 540 Tage für neue Minister. Heute scheint das Machtvakuum eher die Regel als die Ausnahme: In Holland wählt man im März und findet im Oktober eine Regierung. Aber es ist der Fall Deutschland, der besonders auffällt. Viele halten es für möglich, dass eine neue Regierung Merkels in einer großen Koalition erst an Ostern entsteht – also sechs Monate nach den Wahlen.“
dpa

stol