Bürgermeister Oswald Rabanser schreibt: Die Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr Waidbruck wurde in der Gemeinderatssitzung vom 21.01.2015 auf Vorschlag des Bürgermeisters abgewendet, nachdem die Verantwortlichen der Feuerwehr die originalen Rechnungsbelege des Finanz jahres 2013 in letzter Minute vorgelegt haben.Auch die Freiwillige Feuerwehr muss die öffentlichen Gelder durch die Vorlage originaler Unterlagen belegen. Der Feuerwehrdienst im Gemeindegebiet von Waidbruck musste zwischenzeitlich der FF Klausen übertragen werden, weil die gesetzliche Bestimmung vorsieht, dass eine Feuerwehr ihre Tätigkeit ohne Ausgabenermächtigung des Haushaltsvoranschlages 2015 nicht regulär ausführen kann. Die Verantwortlichen der Feuerwehr haben die Verantwortung übernommen und ihren Rücktritt erklärt.Die Hauptversammlung der Feuerwehr hat eine neue Führungsspitze gewählt.Der Bürgermeister gratuliert der FF Waidbruck zu diesem Neustart und ist zuversichtlich, dass dadurch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr verbessert werden kann. Nun muss es gemeinsamen Ziel sein, positiv in die Zukunft zu schauen und die Freiwilligen Feuerwehr Waidbruck so schnell wie möglich in die Lage zu versetzen den Feuerwehrdienst in der Gemeinde wieder übernehmen zu können.Dazu ist es notwendig die vorgelegten Rechnungsbelege zu überprüfen und in der Folge die Abschlussrechnung 2013 und den Haushaltsvoranschlag 2015 der FF Waidbruck zu genehmigen. Die Überprüfung wird auch ergeben, ob es möglich ist die Höhe der bestrittenen Ausgaben und der eingehobenen Einnahmen nachträglich zu bestätigen, sollten Mängel in der Rechnungsführung festgestellt werden.Dazu bedarf es sicher der Mithilfe der FF Waidbruck. Es ist wichtig durch diese Abklärung den ehrenamtlichen Mitgliedern der FF Waidbruck für ihre zukünftige Tätigkeit Rechtssicherheit zu geben, damit jeder die Vereinsarbeit unbeschwert und mit vollem Einsatz nachgehen kann.Allen muss bewusst sein, dass dieser Neustart durch angekündigte Rechtsstreitigkeiten und durch unangemessenen Druck auf die gewählten Mandatare des Gemeinderates nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf.Nicht die gegenseitige Vorhaltung von Fehlern der Vergangenheit darf Tagesgespräch sein, sondern das gemeinsame Ziel den eingeleiteten Neustart positiv zu nutzen. Der Bürgermeister wird die neue Führungsspitze der FF Waidbruck baldigst zu einer gemeinsamen Ausschusssitzung einladen, um die weitere Vorgangsweise zu besprechen.Die Wunden der Vergangenheit werden nur langsam heilen, aber mit dem Heilungsprozess kann heute begonnen werden, wenn alle konstruktiv mitarbeiten.BM Oswald Rabanser, Waidbruck