Fast 70 Frauen kamen zu dieser Veranstaltung, im Rahmen des „Open Day der frauenfreundlichen Krankenhäuser“ der ONDA.Das Team der "frauen.gesundheit pustertal" zeigte den Frauen Wege auf, den körperlichen und seelischen Problemen in dieser Zeit zu begegnen. Die Leiterin Sandra Ladstätter sagte: „Viele Frauen sehen den Wechseljahren mit unsicheren Gefühlen entgegen. Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Phase im Leben der Frau. Trotzdem können Frauen unter den hormonell bedingten Veränderungen des Körpers und der Psyche leiden. Es gibt jedoch vielfältige Möglichkeiten die Beschwerden der Wechseljahre zu lindern oder zu beheben, so dass Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erhalten bleiben.“Dann erklärte sie, was mit dem Körper der Frau in dieser Zeit des Wechsels genau passiert.Mönchspfeffer oder TraubensilberkerzeDie Gynäkologin Beate Hess zeigte die verschiedenen Möglichkeiten auf, um mit den hormonellen Veränderungen umzugehen. Es gibt verschiedene Ansätze der Behandlung, ob Heilpflanzen, wie Mönchspfeffer oder Traubensilberkerze oder Hormontherapie, wichtig ist, dass die Behandlung zur Frau passt.Die Ernährungstherapeutin Bettina Ortner erklärte wie Wechseljahrbeschwerden durch Ernährung reguliert werden können, wie einer Gewichtszunahme vorgebeugt werden kann und welche Ernährung vor Osteoporose schützt. Sie informierte darüber wie die Ernährung dazu beitragen kann, den weiblichen Körper während der Hormonumstellung zu unterstützen.Die Psychologinnen Christine Reiterer und Doris Winkler versuchten in ihrem Kurzvortrag die heilsame Wirkung von Selbstmitgefühl bei der Meisterung der Wechseljahre zu vermitteln. Ziel ist es, dass die Frauen freundschaftlich, verständnisvoll, wertschätzend und fürsorglich mit sich umgehen.stol