Samstag, 02. September 2017

Weißes Haus beantragt offiziell Notfallhilfe nach „Harvey“

Nach den schweren Verwüstungen durch Sturm „Harvey“ im Süden der USA hat die US-Regierung am Freitag Hilfsgelder in Höhe von 7,85 Milliarden Dollar (6,6 Mrd Euro) vom Kongress beantragt.

Schwere Verwüstungen wegen Harvey.
Schwere Verwüstungen wegen Harvey. - Foto: © APA

Ein entsprechendes Schreiben aus dem Weißen Haus sei am späteren Freitagabend (Ortszeit) beim Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, eingegangen, berichtete der Sender CNN. Ursprünglich war eine Summe von sechs Milliarden Dollar im Gespräch.

Der Großteil der Gelder soll in den ausgeschöpften Fonds der Katastrophenschutzbehörde Fema fließen, rund 450 Millionen Dollar könnte die für Kleinunternehmen zuständige Behörde SBA für Notfallkredite erhalten. Präsident Donald Trump hatte den Opfern in Texas rasche Hilfe versprochen.

„Harvey“ könnte nach ersten Schätzungen zur teuersten Naturkatastrophe in der Geschichte der USA werden. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hatte bereits erklärt, er erwarte alleine Kosten für die Nothilfe der Bundesregierung von weit mehr als 100 Milliarden Dollar. Allein der Sachschaden wurde am Freitag vom Wetterdienst AccuWeather auf 190 Milliarden Dollar geschätzt.

apa

stol