Freitag, 01. Juni 2018

Weltweit gefragt – weltweit unterwegs

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte der Progress Maschinen & Automation AG, Teil der Progress Group, vor über 50 Jahren. Mittlerweile zählt das Brixner Unternehmen zu den internationalen Marktführern in der Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Anlagen für die Produktion von Betonfertigteilen sowie die Bearbeitung von Betonstahl.

v.l. Jürgen Oberhofer, Manuel Kritzinger, Manfred Zippl
v.l. Jürgen Oberhofer, Manuel Kritzinger, Manfred Zippl

Täglich werden Kunden in aller Welt betreut – sei es bei der Installation und Inbetriebnahme, technischem Support, Ersatzteilanfragen oder Reparatureinsätzen. Erfahrene und professionelle Monteure garantieren kurze Montagezeiten und besten Kundenservice. Vier davon sind Manfred Zippl, Jürgen Oberhofer, Manuel Kritzinger und Andreas Micheli.

Das Urgestein der Montage

Der gelernte Maschinenbau-Schlosser Manfred Zippl, 49 Jahre alt, der dem Unternehmen seit 26 Jahren die Treue hält, liebt die Abwechslung bei der Arbeit und die Einsätze im Ausland. „Zuständig war ich vorher meist für die Montage unserer Richtschneidemaschinen, jetzt kümmere ich mich hauptsächlich um die Mattenschweißanlagen“, berichtet der Teiser, der als Mann der leisen Worte und als zupackender Macher gilt. „Die Kundenzufriedenheit ist mir sehr wichtig, und bevor die Maschinen nicht funktionieren, reise ich ungern ab“, fügt er doch recht resolut hinzu.

Der Mann für schnelle Einsätze

Jürgen Oberhofer ist 37 Jahre alt und Vater von zwei Töchtern, auch er ist langjähriger Mitarbeiter bei Progress. Als Vielreisender, der mittlerweile zum stellvertretenden Produktionsleiter aufgestiegen ist, weiß er, wie wichtig es ist, die Sitten und die Mentalität der Menschen des Gastlandes zu kennen und zu respektieren. Sein Motto lautet: Wenn es sich wehrt, dann erst recht! Aussagen wie zum Beispiel „Geat net, gibs net“ entsprechen vollkommen seinem Sprachgebrauch. Zu wissen, dass jeder Kunde die eigens für ihn angefertigte Maschine besitzt, macht ihn stolz und erfüllt ihn mit Genugtuung. Die Kunden wissen das Fachwissen und die lösungsorientierte Einstellung des erfahrenen Vahrners besonders zu schätzen.

Der Allrounder

Der 37-jährige Millander Manuel Kritzinger, seit 15 Jahren bei Progress, schätzt die abwechslungsreiche Arbeit und die spannenden Herausforderungen, die der Zusammenbau der Maschinen, die durchzuführenden Tests und die Montage vor Ort mit sich bringen. „Ich habe als Elektriker angefangen, habe dann – gierig nach Wissenserweiterung – nach 12 Jahren auf Mechanik „umgeswitcht“, sagt er. „Ich bin überall unterwegs, habe verschiedene Länder und Kontinente gesehen und verschiedene Sprachen gehört. Ab und zu wird es dann schwierig mit der Kommunikation. Solange ich mich auf Englisch verständigen kann, ist es ok. Wenn ich dann beispielsweise in Russland bin, wird es heikel, aber ich finde immer einen Weg: Ich bin Feuerwehrmann und Kämpfer! Dies bedeutet, dass ich zwar gerne eigenständig, aber genauso gerne im Team arbeite“.

Der Neueinsteiger

Der knapp 21-jährige Traminer Andreas Micheli ist fast zwei Jahre im Team. Er hat die Technische Fachoberschule in Bozen besucht und wurde durch einen Mitschüler auf Progress aufmerksam. Als Maschinenbau-Schlosser arbeitet er wie Manfred Zippl an den Mattenschweißanlagen. „Rund die Hälfte meiner Arbeitstage bin ich im Außendienst, bisher hauptsächlich in Europa, aber auch im Fernen Osten Asiens“, gibt er Auskunft. „Die größte Herausforderung ist natürlich die Sprache. Mit den Anforderungen der Technik komme ich dank meiner an der Fachoberschule erworbenen Kompetenzen gut zurecht. Trotzdem muss ich jeden Tag Neues dazu lernen: Am besten geht das beim Arbeiten. Dafür ist das Team da!“ Auch ihm ist es wichtig, eine gute Beziehung zum Kunden aufzubauen. Und wenn er mit seinem Können die Maschinen zum Laufen bringt, kann er sich richtig darüber freuen.

Darauf kommt es an

Reisefreudigkeit, Offenheit für neue Kulturen und hohes Maß an Eigeninitiative sind nur einige der wichtigen Eigenschaften, die ein Bewerber oder eine Bewerberin mitbringen sollte. Die Firma bietet ihren Mitarbeitern viele Chancen zur Weiterentwicklung, die es mit Neugier und Begeisterung zu nutzen gilt.

stol