Moritz Gamper begann früh mit der Musik, spielte als Teenager in einer Band mit Konstantin Ladurner und Max Zischg. Beide sind heute keine Unbekannten: Ladurner arbeitet als Produzent in Los Angeles, Zischg zählt zu den bekanntesten Pop-Künstlern des Landes. <BR /><BR />Das erste Ausrufezeichen setzte Gamper vor rund fünf Jahren als kreativer Kopf und Haupt-Songschreiber der Formation Desert May Bloom – damals bereits von Wien aus, seiner Wahlheimat. „Und auch erstmals richtig professionell“, wie er sagt. Einige Songs schafften es in die Radio-Rotation.<h3> Viel in der Welt unterwegs</h3>Parallel dazu war Gamper viel unterwegs. Südamerika, Kanada, Japan oder Marokko zählen zu den Stationen. „Allen Orten ist gemeinsam, dass sie eine starke Musikkultur haben. Überall gab es viel zu erleben und auch zu lernen – und zwar, dass tolle Musik immer aus der Kombination bereits bestehender Elemente entsteht.“<BR /><BR />Als Solokünstler trat Gamper mit dem Debütalbum „Sketches of Imagination and Beyond“ vor gut zwei Jahren erstmals in Erscheinung. „Mit dem bin ich viel auf Bühnen gestanden – international, also außerhalb Österreichs und Südtirols.“<h3> Internationale Musiker „geben ihren Senf dazu“</h3>Diese Offenheit prägt auch sein neues Album „Dressed in Edelweiss“, das am 22. Mai erscheint. Der Titel lässt zunächst anderes vermuten, tatsächlich ist es aber keine Rückbesinnung auf alpine Volkstümlichkeit. Vielmehr verbindet Gamper seine Herkunft mit einem Sound, der näher am Jazzclub als an der Alm ist. „Weil ich meine Rückbesinnung mit internationalen Musikern gemacht habe, die ihren Senf dazugeben.“<BR /><BR />Kontrabass, Mundharmonika und Akkordeon bilden das Fundament, darüber bewegt sich Gamper zwischen Jazz, Blues und Folk. Entstanden ist das Album hauptsächlich in seinem Wiener Studio, aufgenommen wurde jedoch an mehreren Orten. Ein US-amerikanischer Trompeter spielte seinen Part etwa in Irland ein.<h3> Erstes mehrsprachiges Album</h3>Verwurzelt und zugleich offen zeigt sich Gamper auch in der Sprache. Erstmals singt er auf Südtiroler Dialekt, kombiniert ihn aber mit Englisch, Italienisch und Französisch. Jede Stimmung findet ihre eigene Sprache. <BR />Die erste Single des neuen Albums, „Not Your Day“, umgesetzt mit einem Video von Regisseur Felix Rier, ist bereits veröffentlicht. Thematisch behandelt der Song jene Tage, an denen nichts nach Plan läuft, und plädiert dafür, „solche Tage mit Humor zu nehmen“.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1309716_image" /></div> <BR /><BR />Live bringt Gamper sein neues Werk im Rahmen von zwei Release-Konzerten nach Südtirol: am 28. Mai (Schloss Maretsch) und am 29. Mai (Schloss Goldrain). „Dressed in Edelweiss“ erscheint über das Wiener Label Blind Rope Records auf Vinyl, CD und als Stream.<h3> Freitag ist „Backstage“-Tag</h3>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und im Rahmen des „Hitcountdowns“ auf „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.