Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Diese Wanderung führt uns in das von Vahrn westwärts streichende Schalderer Tal. Wie erwähnt, erfolgt sie jedoch nicht auf der von ausgedehnten Wiesen und zahlreichen Höfen geprägten Sonnenseite, sondern auf der unbesiedelten, von weitgehend geschlossenen Nadelwäldern gekennzeichneten Schattenseite. Dort liegen in rund 1.960 Metern Höhe die beiden Schrüttenseen – der Große und meistbesuchte sowie der etwas versteckt in der Nähe befindliche Kleine See. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320720_image" /></div> <BR />Sie gehören zu jenen Südtiroler Waldseen, deren Besuch im Frühsommer, wenn die Alpenrosen und anderen Vertreter der Wald- und Bergflora ihre Blütenpracht entfalten, besonders lohnend ist. Die beiden Gewässer liegen zwar, von kleinen Grasböden, mächtigen Felsblöcken, von Lärchen, Fichten, Zirben und Alpenrosen umrahmt, noch unterhalb der Waldgrenze, doch an manchen Stellen bieten sich auch freie Ausblicke zum gegenüberliegenden Höhenzug, der das Schalderer Tal nordseitig begrenzt.<BR /><BR />Wer den kürzesten Weg zu den Schrüttenseen wählen möchte und damit eine längere Fahrt auf schmalen Höfestraßen in Kauf nimmt, kann auf der Sonnenseite bis zum Bereich der innersten Schalderer Höfe fahren und erst im Talschluss den Aufstieg beginnen. Hierher führt als längere, aber leichte und lohnende Alternative von Schalders herein auch der alte Talweg neben dem naturbelassenen, rauschenden Schalderer Bach. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320723_image" /></div> <embed id="dtext86-75050831_listbox" /><BR /><BR />Wer die Wanderung aber zu einer größeren Rundtour gestalten möchte, für den schlage ich vor, zuerst zur kleinen unbewirtschafteten Grieser- oder Ochsenalm aufzusteigen und dann über das Rinderköfele zum Ziel zu gelangen, um nach dem Seebesuch schließlich zum Talschluss abzusteigen und neben dem Schalderer Bach auf dem stimmungsvollen Talweg wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren. <BR /><BR /> In jedem Fall eignet sich die Wanderung zu den Schrüttenseen – oder auch nur zum Großen See – jetzt im Juni ganz besonders, da einerseits die Strahlen der hoch stehenden Sonne auch diese Nordhänge erreichen, während andererseits die schattenspendenden Fichtenwälder und die Bergbäche an heißen Tagen für angenehme Kühle sorgen.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1320726_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Vahrn nach Schalders im gleichnamigen Tal. Von dort bzw. vom etwas tiefer gelegenen ehemaligen Bad Schalders (ca. 1.100 m) auf dem alten Talweg mit Markierung 5 talein bis zur links abzweigenden Markierung 7, nun dieser folgend über den Talbach (Brücke) und durch Wald, teilweise nahe dem Nockbach, hinauf zur unbewirtschafteten Grieser- oder Ochsenalm (1.873 m; ab Ausgangspunkt gut 2 Std.). Nun auf Steig 7 (und 13) über Grashänge empor zu einem Jöchl am Rinderköfele (ca. 2.100 m) und jenseits in wenigen Minuten hinunter zum Großen Schrüttensee (1.957 m; ab Alm knapp 1 Std.). – Abstieg: Auf Weg 7 A und 5 durch Wald hinunter zum Schalderer Bach (Brücke unterhalb des Steinwendhofes) und auf Weg 5 in Bachnähe talaus zum Ausgangspunkt (ab See 2 Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 1.000 m <BR /><BR /><b>Gehzeiten:</b> Aufstieg 3 Std., Abstieg 2 Std., insgesamt 5 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für berggewohnte und ausdauernde Geher mit ordentlichem Schuhwerk unschwierig. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 030 (Brixen – Villnössertal)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>