<b>Von Petra Schwienbacher</b><BR /><BR />Die Domestizierung von Hunden begann vor 15.000 bis 40.000 Jahren. Damit sind Hunde die älteste domestizierte Tierart. Im Laufe der Zeit haben sich Hunde zu treuen Begleitern entwickelt und sind heute längst der Inbegriff für Bindung, Freundschaft und Loyalität.<h3> Tierische Berühmtheiten</h3>Ein Beispiel für Loyalität ist Hund Hachiko (1923–1935). Er wartete nach dem Tod seines Besitzers zehn Jahre lang am Bahnhof Shibuya in Tokio auf dessen Rückkehr. Heute gibt es verschiedene Bronzestatuen, und die Geschichte des Akita-Rüden wurde sogar verfilmt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1224027_image" /></div> <BR />Ebenso in einer lebensgroßen Bronzestatue verewigt ist der Terrier Greyfriars Bobby in Edinburgh. Er soll die Treue zu seinem Herrchen ebenfalls weit über dessen Tod hinaus bewiesen haben, indem er bei Wind und Wetter an seinem Grab verweilte und sich durch nichts und niemanden verscheuchen ließ. Gesichert ist diese Erzählung jedoch nicht. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1224030_image" /></div> <BR />Zwei weitere heute berühmte Hunde waren Togo und Balto. Die beiden Schlittenhunde brachten 1925 lebensrettende Medikamente gegen Diphtherie durch einen Schneesturm nach Nome, Alaska, und retteten damit zahlreichen Menschen das Leben. Obwohl Togo die schwierigste Etappe zurücklegte, ging Balto in die Geschichte ein. Ihm ist heute eine Statue im Central Park in New York gewidmet. <BR /><BR />Zudem kennen vermutlich alle Hundefreunde die berühmten Filmhunde Kommissar Rex, Beethoven oder Lassie. Dem Langhaarcollie aus den Büchern, Filmen und Fernsehserien wurde sogar ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame gewidmet.<h3>Glücksgefühle</h3>Der Grund für die große Loyalität von Hunden ist in ihrer Genetik verankert und durch die Evolution geprägt. Hunde sind Rudeltiere mit großer sozialer Ader. Studien zufolge reagiert der Teil ihres Gehirns, der mit Belohnung verbunden ist, vor allem auf den Geruch ihres Besitzers – mehr noch als auf Futter. Das bedeutet: Unser Geruch löst bei unseren vierbeinigen Freunden Glücksgefühle und positive Emotionen aus.<BR /><BR />Umgekehrt ist es genauso. Denn Hunde machen glücklich und sind gut für die psychische Gesundheit – vor allem für ältere Menschen oder Menschen, die keine Familie oder Freunde haben, ist ein Hund ein treuer Begleiter und Freund. Einer, der sich immer überschwänglich freut, wenn man nach Hause zurückkommt – egal, ob man nur kurz raus musste oder den ganzen Tag bei der Arbeit war.<BR /><BR />Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass Hunde dem Alltag Struktur verleihen und sogar Angstzustände abbauen können. Laut einer Studie der Universität Buffalo in New York sank sogar der Blutdruck der Versuchspersonen in Stresssituationen durch die Anwesenheit von Vierbeinern. <BR /><BR />Der Körper schüttet beim Streicheln von Tieren das Kuschelhormon Oxytocin aus. Das baut Stress ab und bringt gute Laune. Das Glückshormon sorgt außerdem dafür, dass das Risiko, an einer Depression zu erkranken, sinkt. Zudem halten Hunde fit. Sie müssen bei jedem Wetter raus – und das bedeutet, dass auch ihre Besitzer automatisch mehr Bewegung haben.<BR /><BR /><embed id="dtext86-71804171_listbox" />