Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Allerdings beruht die Schönheit nicht etwa in freundlichen landwirtschaftlichen Fluren mit Höfen, Kirchen und Dörfern. Denn obwohl etwa sieben Kilometer lang, ist das Tal unbesiedelt geblieben. Berühmt sind hingegen die prächtigen Lärchenwiesen mit ihrer einzigartigen Flora und vor allem der einzigartige Bergkranz, der das Hochtal umrahmt, mit so bedeutenden Gipfeln wie Haunold und Birkenkofel auf der einen und Dreischusterspitze auf der anderen Seite.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1281777_image" /></div> <BR /><BR />Das Tal führt mitten hinein in die Sextner Dolomiten, und wer im Talschluss zum Gwengalpenjoch aufsteigt, steht den berühmten Nordwänden der Drei Zinnen gerade gegenüber. Und besonders reizvoll ist auch der landschaftliche Gegensatz zwischen dem Innerfeld, der ausgedehnten Ebene, die dem Tal den Namen gegeben hat, und den geradezu senkrecht in den Himmel ragenden Felsgestalten. <BR /><BR />So ist das Innerfeldtal, dessen Bach auch jetzt im Winter munter und murmelnd talaus fließt, seltsamerweise nicht Innerfeldbach, sondern Ixenbach heißt, ein besonderer Anziehungspunkt für Naturliebhaber, Wanderer und Bergsteiger. <BR /><BR />Für diese stellt die Dreischusterhütte des Südtiroler Alpenvereins einen wichtigen Stützpunkt dar. Sie ist erfreulicherweise auch jetzt im Winter bewirtschaftet und kann sowohl auf breitem, gebahntem Spazier- und Rodelweg als auch auf einem parallel dazu verlaufenden Fußweg erwandert werden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1281780_image" /></div> <embed id="dtext86-73703020_listbox" /><BR /><BR />Ihr Name leitet sich übrigens nicht etwa von drei Schustern ab, sondern von der erwähnten, gerade über ihr aufragenden Dreischusterspitze. Die soll von drei Schustergesellen erstbestiegen worden sein, verbürgt ist allerdings nur die Erstbesteigung 1869 durch Paul Grohmann mit tüchtigen Führern.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1281783_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Innichen in Richtung Sexten, bald aber rechts ab und auf der Innerfeldtalstraße hinein bis zum ersten Parkplatz (1.334 m; Parken gebührenfrei). Nun zu Fuß entweder auf dem breiten Fahr- und Rodelweg oder großteils abseits davon auf dem meist ausgetretenen Fußweg durch das bewaldete Innerfeldtal teils nur leicht, teils etwas stärker ansteigend hinein zum großen freien Boden im Talschluss und schließlich zur Dreischusterhütte (1.626 m; Dienstag Ruhetag, Winterbewirtschaftung bis Ende März; ab Parkplatz gut 1 Std.). – Abstieg: Wieder durch das Innerfeldtal hinaus, wobei einer der beiden genannten Wege als Alternative zum Aufstiegsweg benutzt werden kann. <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 292 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> knapp 2 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> In jeder Hinsicht leicht und problemlos. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 57 (Bruneck – Toblach) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 010 (Sextner Dolomiten)<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>