Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Biegt man beim Dorf Astfeld im mittleren Sarntal rechts ab, führt die Straße ins Durnholzer Tal, dem bedeutendsten Seitenast der ganzen Talschaft. Etwas später nochmals rechts abzweigend gelangen wir hinauf zum Bergdorf Reinswald mit seinem Skigebiet und den entsprechenden Anlagen. <BR /><BR />Im Sommer ist Reinswald bekannt als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, von denen eine über die Getrumalm zum berühmten Latzfonser Kreuz auf der Eisacktaler Seite führt. Jetzt im Winter bietet sich hingegen besonders die genannte Alm als Wanderziel an. Sie ist nämlich bis in den März hinein gastgewerblich bewirtschaftet und auf geräumten Wegen erreichbar. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1116363_image" /></div> <BR />Man kann von der Bergstation der oberhalb von Reinswald befindlichen Umlaufbahn in knapp einstündiger Hangquerung zur Alm gelangen. Ein weiterer, jedoch schattiger und daher jetzt im Winter weniger empfehlenswerter Zugang führt längere Zeit im Grund des schmalen Getrumtales zum Ziel. Und schließlich beschreibe ich hier die klassische Route, die teils durch Lärchenwald, großteils aber durch waldfreies, sonniges Gelände führt.<BR /><BR />So wenden wir also bei den Parkplätzen an der Talstation der Umlaufbahn unsere Schritte bergwärts. Der Weg verläuft durch die Hänge, die vom schmalen Getrumtal zu einem kurzen Seitenast des Sarntaler Ostkammes aufsteigen. Und nach gut 2-stündiger Wanderung haben wir unser Ziel erreicht. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1116366_image" /></div> <embed id="dtext86-68078623_listbox" /><BR /><BR />Wie das Aufstiegsgelände, so liegt auch die Almhütte schön und sonnig. Ist sie durch den oben erwähnten Weg zum Latzfonser Kreuz mit dem Eisacktal verbunden, so war sie das einst auch besitzmäßig. Denn bis sie im Jahr 1662 von 18 Bauern aus Reinswald erworben wurde, gehörte sie zum großen Hof Moar zu Viersch bei Klausen. Und die urkundliche Namensform „Albm Gadrun“ lässt vermuten, dass sie einmal im Besitz des Lajener Hofes Gadrun war. <BR /><BR />Mittelsteinzeitliche Feuersteinfunde belegen, dass der Mensch bereits vor Jahrtausenden im Sommer die weiten Höhen und den Bergsee von Getrum aufgesucht hat. Und um die Alm, die früher im Winter natürlich verwaist war, rankt sich auch die Sage vom verzauberten Männlein, das hier einst hauste und die Hütte bewachte. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1116369_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Astfeld im Sarntal zuerst in Richtung Durnholz, dann rechts abzweigend hinauf nach Reinswald und kurz weiter hinauf zu den Parkplätzen und Gaststätten an der Talstation der Umlaufbahn (ca. 1600 m). Von da nun stets den Wegweisern „Getrumalm“ folgend auf ausgetretenem Fußweg hinauf zur Rodelbahn, kurz dieser folgend und ohne sie zu überqueren zum breiten, rechts in die Waldhänge hineinführenden Wanderweg (Kreuzwegstationen); nun auf diesem hinein zu Wegteilung, auf dem links abzweigenden breiten Weg durch freie Hänge hinauf zu einem oberen Weg und auf diesem rechts weitgehend eben die Hänge querend hinein zur Getrumalm (2094 m; Gastschenke; Montag und Dienstag Ruhetag; ab Reinswald 2 – 2 <EinHalb></EinHalb> Std.; hierher auch von der Bergstation der Umlaufbahn in 1 Std. möglich). – Abstieg: Über den beschriebenen Weg in ca. 1 <EinHalb></EinHalb> Std. (oder in 1 Std. zur Bergstation der Umlaufbahn und mit dieser zurück zum Ausgangspunkt).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 500 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 <EinHalb></EinHalb> – 4 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Bei guten Schneeverhältnissen problemlos.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 040 (Sarntaler Alpen).<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere Wandertipps von ihm.</a>